KW 31: VW sucht nach KI-Datenstrategie für autonomes Fahren; Buildots kombiniert 360°-Helmkamera mit KI fürs Baumanagement; KI-Roboter „Cassie“ läuft fünf Kilometer

NACHRICHTEN

VW sucht nach KI-Datenstrategie für autonomes Fahren: Um die erforderlichen Daten für KI-Modelle für autonomes Fahren zu erreichen, arbeitet Volkswagen momentan an einem neuen Datenschutzplan. Das Unternehmen möchte die Erhebung der Daten mit strengen Verbraucherrechten verbinden. Dabei werden auch sicherheitsrelevante Informationen, die etwa der Erkennung von Stauenden oder von Straßenglätte beitragen oder verschiedene Kulturen und deren Umgangs mit Daten in Europa, China und den USA berücksichtigt werden.
golem.de

Buildots kombiniert 360°-Helmkamera mit KI fürs Baumanagement: Israel gegründetes Start-up Buildots möchte den Fortschritt von Bauprozessen vollständig digitalisieren und Verantwortlichen damit eine datenbasierte, transparente Analyse als Entscheidungsgrundlage liefern. Die Ergebnisse, die in einer App dargestellt werden, ermöglichen es, Ressourcen ideal einzusetzen, Fehler frühzeitig zu entdecken und so effizienter zu agieren. Mit einer Kombination aus einer 360°-Kamera, künstlicher Intelligenz und Bildverarbeitungstechnologie haben Projektverantwortliche ein hohes Maß an Kontrolle über die Abläufe, sehen Fortschritte und etwaige Abweichungen vom Plan bei Bauprojekten.
baulinks.de

KI-Roboter „Cassie“ läuft fünf Kilometer: Zweibeiniger Roboter von Forschern der Oregon State University ist es erstmals gelungen, eine Strecke von fünf Kilometern in nur 53 Minuten und einer einzigen Akkuladung zu absolvieren. Der Roboter hat sich das Laufen mithilfe von „Deep Reinforcement Learning“ quasi selbst beigebracht.
it-daily.net

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

KI überschüttet Angreifer mit einem Haufen Fälschungen: Ein amerikanisches Forscherteam empfiehlt Unternehmen, durch Einsatz von künstlicher Intelligenz massenhaft überzeugende Fälschungen der wichtigsten Dokumente zu generieren und sie neben den Originalen auf den Servern zu speichern. Damit können Hacker, wenn sie die Daten abgreifen, kaum bis gar nicht, das Verwertbare unter dem Falschen erkennen können. Der Algorithmus der Forscher hat die Bezeichnung „Word Embedding-based Fake Online Repository Generation Engine“ und kann bisher täuschend echte Nachahmungen von Patenten. Ziel ist es, dass das Program eines Tages gefälschte Versionen in großer Zahl von jedem Dokument erstellen kann, das ein Unternehmen für schützenswert hält.
spektrum.de

KI beschleunigt chemische 3-D-Strukturanalyse: Chemische Strukturen können jetzt in ihrer tatsächlichen komplexen 3-D-Struktur von Molekülen dargestellt werden. Wiener Computerchemiker können mit einer neuen Methode auf Basis von Künstlicher Intelligenz relativ einfach, rasch und präzise diese Strukturen bestimmen. In der Forschung ist es wichtig, die Lage der jeweiligen Atome in den mitunter komplexen Verbindungen möglichst exakt zu kennen, da die chemische Feinstruktur das Verhalten eines Materials entscheidend beeinflusst. Das anhand von zahlreichen detaillierten quantenchemischen Forschungsdaten trainierte KI braucht nicht mehr als die gängige Darstellung einer Verbindung in Graphen-Form, um daraus die wahrscheinlichste 3D-Strukur abzuleiten. Die Technik ist „extrem hilfreich und zeitsparend“, und wir vom Forscherteam nun frei zugänglich Kollegen zur Verfügung stellt.
science.orf.at

Polizei soll Erkennungs-KI für Schüsse manipulieren: Mit Mikrofonen und KI will der Anbieter Shotspotter die Abgabe von Schüssen erkennen. Die Technik wird vor allem in den USA von vielen Städten und auch Strafverfolgungsbehörden wie die Polizei eingesetzt. Das Magazin „Motherboard“ hat Akten aus verschiedenen Gerichtsprozessen untersucht, die zeigen, dass Beweise, die auf den Angaben des Dienstes Shotspotter basieren, zuvor von Analysten des Unternehmens verändert wurden. Das System sieht vor, dass die Analyse nicht ausschließlich auf Grundlage der KI stattfindet. Die Mitarbeiter können die von der KI nicht als Schuss klassifizierten Geräusche überschreiben, damit diese eben doch als Schuss klassifiziert werden. Auch der Ort, von dem das Geräusch ausgegangen sein soll, sei in einigen Fällen verändert worden.
golem.de

Accelerated-Discovery-Ansatz: KI, Cloud und Quantenrechner als Turbo für Entdeckungen it-production.com
Heilbronn: Erste Gespräche zum KI-Innovationspark swr.de
Inflation: Das Mysterium der Preise wiwo.de
Partnerschaft: Atos und Graphcore stellen KI-HPC-Lösung vor funkschau.de
Landwirtschaft: Was wird einmal? wochenblatt.com

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ZAHL DER WOCHE

Rund 86 Prozent der befragten Unternehmen haben ein eigenes Budget für KI- und ML-Projekte ausgewiesen
computerwoche.de

HINTERGRUND

KI erkennt Ethnizität in medizinischen Aufnahmen: KI-Systeme erkennen die ethnische Identität von Patienten in medizinischen Bildern und Wissenschaftler können sich nicht erklären, weshalb. Das Problem, die Systeme erbringen dabei je nach ethnischer Identität der Patienten unterschiedliche Leistungen. Das führt dazu, dass eine ganze Reihe von Fehldiagnosen für eine bestimmte Ethnizität entstehen, ohne dass Menschen dies anhand der gleichen Daten erkennen können. Forscher fanden keine Methode, diese Fähigkeit zu unterbinden, die nicht gleichzeitig auch die Daten oder das KI-System unbrauchbar für die Diagnose machten.
mixed.de

Mit KI künftigen Waldbränden auf der Spur: Technischen Universität München arbeiten Forschende daran, mit Künstlicher Intelligenz, Prognosen aufzustellen, wie sich vermehrte Waldbrände auf das Waldökosystem auswirken könnten. Dabei wird ein tiefes neuronales Netzwerk darauf trainiert, das Verhalten eines komplexen Situationsmodells möglichst gut zu imitieren um zu lernen, wie das Ökosystem auf verschiedene Umwelteinflüsse reagiert. Ziel ist es, mit dem KI-Ansatz die langfristigen Rückkoppelungen von Klimawandel und Störungen in Europas Wäldern abzuschätzen und auf die Klimawandelfolgen und die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen aufmerksam zu machen.
bigdata-insider.de

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IoT: Smart Home ist interessant, aber noch nicht im Alltag etabliert, Vernetzte Geräte sind anfällig für Angriffe iot-ticker.net
Blockchain: Überarbeitete Gesetze für DLT-Blockchain-Handelsplätze treten in der Schweiz in Kraft, Ripple zieht an Bitcoin und Ethereum vorbei blockchain-ticker.net
Smartlife: Etliche Echo-Geräte sollen Smart-Home-Standard Matter unterstützen, Huaweis neueste Smartwatch bietet LTE und zwei Kameras für Videochats und Fotos smartlife-ticker.net
Safety and Security: Bundeswahlleiter warnt vor Cyberangriffen zur Bundestagswahl, Clubhouse dementiert Datenleak safety-security-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

KI soll Darmkrebsvorsorge verbessern: 6 bis 27 Prozent der Polypen, die zu Darmkrebs führen werden im Rahmen einer Vorsorgekoloskopie übersehen. Mit KI können Schleimhautunregelmäßigkeiten zuverlässig erkannt und gegebenenfalls sofort entfernt beziehungsweise weitere Behandlungen angeschlossen werden. Dabei analysiert die KI das Videomaterial und markiert potenzielle Veränderungen der Schleimhaut in Echtzeit mit circa 14 Millionen Datensätzen.
bigdata-insider.de

ZITAT

„Eine automatisierte Erkennung von sexistischen Äußerungen kann dazu beitragen, den Diskurs in den Sozialen Medien zu verbessern, Problembewusstsein zu stärken und Maßnahmen gegen diskriminierende Inhalte zu setzen.“
Matthias Zeppelzauer, Leiter der Forschungsgruppe Media Computing am Institut für Creative\Media/Technologies der FH St. Pölten über das Projekt „Exist“ mit welchem die Forschergruppe Sexismus im Internet ausfindig machen und bekämpfen möchte
horizont.at

UNGEKÜNSTELT

Krypto-Klo: Diese südkoreanische Toilette verwandelt Fäkalien in Strom: Südkoreanische Universität kauft ihren Studierenden und Mitarbeitenden deren Ausscheidungen ab. Mit einer speziell gebauten Toilette werden die Fäkalien in einen Tank mit Mikroorganismen befördert, die das dann in Methan umwandeln. Die damit verbundene Energie wird zur Stromversorgung eines Gebäudes verwendet. Mit einer eigenen Digitalwährung wird die Toilettennutzung vergütet.
t3n.de

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