KW 41: Alibaba setzt auf KI, KI gegen Hungersnöte, Samsung Galaxy S10 bekommt künstliche Intelligenz

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Alibaba setzt auf KI
Der chinesische Internetkonzern Alibaba hat laut Berichten des Technikmagazins „Technology Review“ eine eigene Chipfirma gegründet, die neben Computerchips für die eigene Rechenzentren des Unternehmens auch Lösungen für Drittfirmen entwickeln soll. Technikchef Jeff Zhang sagte dem Magazin: „Chips werden immer spezieller. Viele Firmen entwickeln eigene KI-Chips, doch jede Firma hat unterschiedliche Datenmengen und Geschäftsbedürfnisse, die es zu bearbeiten gilt.“ Die Tochterfirma „Pingtou Ge“, was „Honigdachs“ bedeutet, soll dem Unternehmen so einen Vorteil gegenüber Konkurrenten wie Amazon verschaffen. Zudem hat Alibaba mit einem Projekt zum Bau eines supraleitenden Quantencomputers begonnen.
faz.net

Weltbank: KI gegen Hungersnöte
Nach aktuellen Hochrechnungen sind momentan 124 Millionen Menschen weltweit akut von Hungersnöten bedroht. Ausgelöst werden diese etwa durch Kriege, Naturkatastrophen oder ökonomischen oder politische Krisen. Hilfeleistungen kommen oft zu spät, um fatale Auswirkungen zu verhindern. Aufgrund der vielfältigen Ursachen ist es bislang schwer, eine derartige Krise frühzeitig zu prognostizieren. Weltbank, UN und das rote Kreuz wollen deshalb nun im Rahmen der Initiative “Famine Action Mechanism” (FAM) unter anderem KI-Software nutzen, um Hungersnöte durch die Verknüpfung von Frühwarnsystemen, finanzieller Hilfe und Ursachenbekämpfung präventiv einzudämmen. In Zusammenarbeit mit Microsoft, Google und Amazon untersuche man „den Einsatz moderner Technologien wie Künstliche Intelligenz und Maschinenlernen“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Details zur praktischen Umsetzung werden nicht genannt, Ziel der Initiative sei es aber, Hungersnöte noch “in unserer Zeit zu beenden”.
vrodo.de

Samsung Galaxy S10 bekommt künstliche Intelligenz
Hersteller wie Huawei oder Apple setzen bereits seit längerem auf die Technik, Berichten zufolge hat nun auch Samsung die Entwicklung eines Smartphone-Prozessors abgeschlossen, der mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist. Der sogenannte Exynos 9820 kann demnach mit einer integrierten Neural Processing Unit (NPU) aufwarten und soll erstmals im Galaxy S10 eingesetzt werden, das 2019 auf den Markt kommen wird. Dabei könnte er etwa die Performance des Geräte steigern und langfristig erhalten, indem er das Smartphone dauerhaft optimiert. Zudem kann die Technologie beispielsweise für bessere Foto-Qualität sorgen, indem die Bilderkennung der Kamera-App beschleunigt wird und die Akkulaufzeit des Smartphones verlängern. Welche Einsatzmöglichkeiten Samsung konkret realisieren wird, ist bislang nicht bekannt.
giga.de

Facebook bringt KI in den Marketplace
Facebooks hauseigene Verkaufsplattform Marketplace soll künftig mit künstlicher Intelligenz ausgestattet werden. Dank automatischer Bilderkennung kann das System dann etwa direkt die passende Verkaufskategorie zu einem hochgeladenen Produktfoto vorschlagen und zudem gleich eine realistische Preisspanne empfehlen. Damit soll die Anzahl der abgebrochenen Produkteinstellungen verringert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Technologie dann auch für die Käufer zur Verfügung stehen. Die App soll dann etwa anhand einer Bildersuche passende Produkte empfehlen. Dieses Feature befindet sich aktuell jedoch noch in der Testphase, wann es verfügbar gemacht wird ist nicht bekannt.
t3n.de

Medizin: KI erkennt Darmkrebs-Vorstufen internisten-im-netz.de
Telekom: Glasfaserausbau-Planung mit KI optimieren onlinekosten.de
Wie KI die Immobilienbranche revolutioniert handelsblatt.com

ZAHL

Im Rahmen der PwC-Studie „Global Consumer ­Insights Survey 2018“ gaben 27 Prozent der deutschen Befragten an, dass sie aufgrund von Sicherheitsbedenken auf vernetzten AI-Geräte in den eigenen vier Wänden verzichten. International lag dieser Wert nur bei 13 Prozent.
internetworld.de

ZITAT

In den frühen Neunzigern gab es eine Phase des Pragmatismus, in der der Staubsauger wünschenswerter erschien als Commander Data. Aber irgendwann mit den Fortschritten des maschinellen Lernens kam die alte Vision zurück, dass man vielleicht doch allgemeine Intelligenz realisieren könnte.
Tarek Besold ist KI-Forscher an der City University of London.
faz.net

UNGEKÜNSTELT

Texas: „Roboter-Bordell“ verboten
Das kanadische Unternehmen Kinkysdolls wollte in Houston im US-Bundesstaat Texas eine Filiale eröffnen, in der Kunden Sex-Roboter nicht nur kaufen, sondern auch vor Ort testen können. Es wäre der erste Kinkysdolls-Laden in den USA. Von den Medien wurde das Geschäft „Roboter-Bordell“ getauft, ein Name den ein Unternehmenssprecher jedoch zurückwies: „Wir sind ein Geschäft und wir wollen Puppen verkaufen.“ Die Stadt war dennoch wenig begeistert von dem Geschäftsmodell und änderte ein bestehendes Gesetz zum gewerblichen Sex, um die Verwendung der Roboter im Shop zu verbieten. Der Verkauf ist jedoch weiterhin gestattet: „Man darf keine sexuelle Aktivität mit einem leblosen Objekt in einem Geschäft ausüben“, erklärt Houstons Bürgermeister Sylvester Turner. Kinkysdolls prüfe derzeit seine Optionen, möglicherweise will man gegen die Entscheidung klagen.
spiegel.de

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