KW25: Studie beleuchtet aktuellen Stand zur Erklärbaren KI; Google AI: Neues KI-Modell knackt Bildanalyse-Bestwert; KI verbessert Vorhersage von Sonnenstürmen

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Studie beleuchtet aktuellen Stand zur Erklärbaren KI: Im Rahmen einer Studie befragte im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein Forscherteam über 200 KI-Experten aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen zum Thema „Erklärbare KI“. Laut Expertin ist aus regulatorischer Sicht wichtig, die Anforderungen an die Erklärbarkeit von KI überhaupt erst einmal zu definieren. In der Studie wurde sichtbar, dass die Erklärbarkeit von Entscheidungen besonders im Gesundheitsbereich sehr wichtig ist, da Fehlentscheidungen verheerende Folgen haben können. Ebenfalls wichtig ist dies in den Bereichen der Finanzwirtschaft, Produktion, Bauwirtschaft und Prozessindustrie.
bigdata-insider.de

Google AI: Neues KI-Modell knackt Bildanalyse-Bestwert: Google stellt mit einem riesigen Vision Transformer einen neuen Rekord im ImageNet-Benchmark auf. Die Forscher des Google Brain Teams aus Zürich haben mehrere ViT-Modelle trainiert, um Daten über Performance, benötigte Rechenleistung und Trainingsverlauf zu sammeln. Das größte Modell ViT-G/14 misst knapp zwei Milliarden Parameter, trainiert wurde es mit drei Milliarden Bildern und erreicht nach zusätzlichem Training mit dem ImageNet-Datensatz im ImageNet-Benchmark einen neuen Bestwert von 90,45 Prozent Top-1-Genauigkeit. Damit liegt es 0,1 Prozent vor dem bisherigen ersten Platz, dem ViT-Modell ViT-MoE-15B.
mixed.de

KI verbessert Vorhersage von Sonnenstürmen: In einer aktuellen „Space-Weather“-Studie konnte ein internationales Team unter der Leitung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und des Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften die Vorhersage des Weltraumwetters deutlich verbessern. Sie verwendeten dafür etablierte Modelle des Sonnenwindes und kombinierten sie mit neuen Machine-Learning-Algorithmen. Dabei haben die Forscher 25 Jahre an Messungen und Modelldaten untersuchen müssen. Die neue Methode konnte den Fehler in der Geschwindigkeit des Sonnenwindes von 99 Kilometer pro Sekunde auf 78 Kilometer pro Sekunde reduzieren und verbessert dabei die Vorhersage allgemein um etwa 20 Prozent.
raumfahrer.net

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KI-Bundesverband fordert Aufbau großer europäischer KI-Modelle: Die von OpenAIs veröffentlichte riesige Text-KI GPT-3 hat weltweit Wellen geschlagen. Der KI-Bundesverband warnt, dass durch diesen Fortschritt in der KI eine Abhängigkeit entstehen könne, die Europa bereits in anderen Digitalsektoren wie Suchmaschinen, mobilen Anwendungen und Cloud-Anwendungen erlebt hat. Solche KI-Modelle würden außerdem keine Rücksicht auf europäische Werte nehmen, insbesondere befürchtet der KI-Bundesverband Defizite im Datenschutz. Die erforderlichen Rechenkapazitäten für ein europäisches KI-Modell in der Größe könnten beispielsweise über das geplante IPCEI (Important Project of Common European Interest) zum Thema Industrial Cloud bereitgestellt werden.
mixed.de

Quanten-KI für die Autoindustrie: Das Forschungszentrum Jülich und die Unternehmen BMW, Mercedes-Benz, Volkswagen, Bosch und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) wollen gemeinsam KI-Anwendungen für Quantencomputer testen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit vier Millionen Euro gefördert. Es wird unter anderem daran geforscht, autonome Fahrzeuge kollisionsfrei durch den Verkehr zu steuern oder Touren von Elektrobussen intelligent zu planen. Die Automobilunternehmen können durch das Forschungsprojekt Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Herstellern erlangen.
bigdata-insider.de

KI-basierte Medizinprodukte per Online-Plattform testen: Forscher arbeiten an einer Möglichkeit, KI-Anwendungen über eine Online-Plattform automatisiert zu validieren. Außerdem arbeiten sie daran, wie sich künstliche Patientendaten für KI-Modellen bei der medizinischen Bildgebung entwickeln lassen. Datenbestände für die Umsetzung guter KI-Produkte sind nicht hinreichend groß und nicht repräsentativ für die Allgemeinheit. Außerdem sind medizinische Bilddaten hochsensible Patientendaten, die den strengen Regularien der Datenschutz-Grundverordnung unterliegen und nicht uneingeschränkt verwendet werden können. Nationale, europäische und internationale medizinische Institutionen fordern eine standardisierte Validierungsmöglichkeit für KI-Anwendungen in der Radiologie und medizinischen Bildgebung. Das Projektteam will in den kommenden zwei Jahren herausfinden, unter welchen Voraussetzungen KI-Modelle in der Bildgebung ein konstantes und aussagekräftiges Ergebnis liefern können, um Ärzte entsprechend bei Diagnosen zu unterstützen.
industry-of-things.de

Kariere: KI erfolgreich in der Arbeitswelt integrieren industry-of-things.de
Bewerbung: KI entscheidet, wer Job bekommt it-daily.net
Unternehmen: Die ersten Schritte bei der Einführung KI-basierter Systeme it-daily.net
Forschungsprojekt: KI-Anwendungen sicherer machen devicemed.de
Kompetenzassistenzsystemen : Wie KI Mitarbeiter besser macht computerwoche.de

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IoT – Ticker -The physical world meets the digital one. Internet of Things as an interface that revolutionizes both the industry and everyday life. Get a weekly update from the world of „Internet of Things“. iot-ticker.net

NUMBER OF THE WEEK

Bei einer Umfrage unter 300 Managern berichteten 96 Prozent von Vorbereitungen in ihren Unternehmen auf KI-gestützte IT-Angriffe
heise.de

BACKGROUND

AI4EO: Himmel und Erde – KI in der Erdbeobachtung: In Berlin, Hannover und München nehmen Forschende der „Internationalen Zukunftslabore Künstliche Intelligenz“ ihre Arbeit auf. In München will das Team von AI4EO – „Artificial Intelligence for Earth Observation: Reasoning, Uncertainties, Ethics and Beyond“ – mit KI-Verfahren Satellitendaten auswerten. Das Ziel ist es, unter anderem, mithilfe von KI-Verfahren das weltweite Wachstum von städtischen und ländlichen Regionen zu vermessen oder Waldbrände frühzeitig einzudämmen oder Maßnahmen für den Naturschutz abzuleiten. Dabei ist die Datenmenge der Satellitenbilder schon so groß, dass sie nur noch mit KI ausgewertet werden können.
bmbf.de

Wie KI transparenter gestaltet werden kann: Die Algorithmen von KI-Modellen werden zunehmend komplexer. Um mehr Transparenz zu schaffen, haben Wissenschaftler nun verschiedene Erklärungsverfahren für die Algorithmen hinsichtlich drei verschiedener Kriterien beurteilt. Stabilität (Bei gleicher Aufgabenstellung soll das Programm stets dieselbe Erklärung liefern), Konsistenz (Geringfügig unterschiedliche Eingabedaten sollten ähnliche Erklärungen erhalten) und Wiedergabetreue (Erklärungen müssen tatsächlich das Verhalten des KI-Modells abbilden). Auf dem Markt gibt es digitale Hilfen, die komplexe KI-Lösungswege erklärbar machen. Sie markieren beispielsweise in einem Bild diejenigen Pixel, die dazu geführt haben, dass fehlerhafte Teile aussortiert wurden. Am Ende der Studie sind die Wissenschaftler zu dem Schluss gekommen, dass alle untersuchten digitalen Hilfen sich als brauchbar erwiesen.
industry-of-things.de

PROJECT OF THE WEEK

Gehörlose mit AR verstehen: Diese KI übersetzt Fingersprache: Künstliche Intelligenz und Augmented Reality in Kombination könnten eines Tages die Kommunikation zwischen Hörenden und Gehörlosen erleichtern. Der Student Ricardo Santana studiert Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität Delft und beschäftigt sich dabei unter anderem mit KI-Technologie. Dort hat er in einem seiner Projekte eine App entwickelt, die in Echtzeit Gesten des Fingeralphabets erkennt und übersetzt. Mit der AR-Brille sieht die Person dann nicht nur die Handgesten, sondern mit der KI auch die Buchstaben darüber, die die andere Person mit den Fingern zeigt. Laut Human Rights Watch nutzen weltweit mehr als 70 Millionen Menschen Gebärdensprachen, die AR-Brillen können durch die Übersetzung auf diese Weise bei der Kommunikation helfen.
mixed.de

QUOTE

„Wir dürfen den Menschen nicht zu gläsern machen“
Philosoph Richard David Precht über die Datensicherheit bei der KI, es müsse klar abgegrenzt werden, was Datenpersonalisierung darf – und was nicht.
nw.de

AT LAST

Start-up aus dem Allgäu verhindert bald Waldbrände – mithilfe von KI und Drohnen: Allein 2019 war in Deutschland eine Fläche von 2.711 Hektar von Waldbränden betroffen – die größte Fläche seit fast 30 Jahren. Ein Allgäuer Start-up hat sich dieser Problematik angenommen und mithilfe neuester Technologien, unter anderem Wärmebildkameras, ein System entwickelt, um Waldbrände bereits im Keim zu ersticken. Die Drohne kann, das Feuer mit künstlicher Intelligenz erkennen und löschen. Die Steuerung, die Mechanik, Pumpen und Löschmittelbehälter sind bereits integriert, womit kleine Brände direkt eliminiert werden können. Handelt es sich um ein größeres Feuer, kann die Drohne aber auch Alarm schlagen und schnell Verstärkung anfordern.
business-on.de

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