KW 1: Google plant zweite Cloud-Region in Deutschland, „Artificial intelligence has come to stay“, Künstliche Intelligenz erfasst 109.000 neue Mondkrater

NACHRICHTEN

Google plant zweite Cloud-Region in Deutschland: Um die wachsende Nachfrage nach Cloud-Services zu bedienen will Google neben der bestehenden Cloud-Region in Frankfurt Deutschland nun mit einer zweiten Google Cloud-Region ergänzen. Sie werde noch mehr Kapazität und technische Möglichkeiten bieten, um die Geschäft zu skalieren, wie Michael Girg, Chief Cloud Officer der Gruppe Deutsche Börse erklärt. Auch Chile und Saudi-Arabien sollen Regionen erhalten.
zdnet.de

„Artificial intelligence has come to stay“: Künstliche Intelligenz ist zu ihrem Ausgangspunkt zurückgekehrt: in die Forschung, und zwar sowohl in deren Theorie als auch in deren Praxis, meint Walter Zimmerli, Philosoph und Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. KI-Anwendungen seien in der Forschung längst omnipräsent. Diese Entwicklung habe zu einer radikalen Veränderung des traditionellen Wissenschaftsbetriebs geführt. Daher sei KI eben auch ein Megatrend.  Gerade in der Medizin haben BioNTech und Pfizer dies vorgeführt. Ohne KI-Anwendungen wäre die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes nicht möglich gewesen.
zeit.de

Künstliche Intelligenz erfasst 109.000 neue Mondkrater: Wissenschaftlicher einer Universität in China haben einen auf Künstliche Intelligenz basierenden Algorithmus trainiert, Mondkratern zu erkennen. Bis dato gibt es noch keine Karte, die alle Mondkrater aufzeigt. Mit der neuen KI soll sich dies ändern. Mithilfe von Aufnahmen der beiden chinesischen Mondsonden Chang’e 1 und Chang’e 2 konnten bisher 109.000 neue Mondkrater identifiziert werden. Dies sind rund 15 mehr als bisher bekannt war. Krater seien für den Mond so etwas wie Fossilien für die Erde, erklärt die Studienleiterin. Mit ihnen kann man unter anderem die Entwicklung des Mondes ablesen.
deutschlandfunknova.de

– Anzeige –

IoT-Ticker: Real life trifft auf die digitale Welt. Internet of Things als Schnittstelle, das sowohl die Industrie als auch den Alltag revolutioniert. Erhalten Sie wöchentlich ein Update aus der Welt “Internet der Dinge”.
iot-ticker.net

Mit KI gegen die Pandemie: Die COVID-19-Pandemie hat sowohl das Jahr 2020 als auch die Hightech-Welt wachgerüttelt. Denn Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Drohnen und 3D-Druck haben gezeigt, wie die aktuelle Krise bewältigt werden kann. Insbesondere stand KI in der Gesundheit im Fokus. Sie hat gezeigt, wie Analyse von Daten zur Früherkennung von Coronavirus-Infektionen vor dem Auftreten von Symptomen genutzt werden kann.
it-daily.net

KI und Texteschreiben: Wo generierte Texte an ihre Grenzen stoßen maz-online.de
Ausblick: Wie künstliche Intelligenz im Jahr 2021 genutzt werden wird techcrunch.com
Avatare: Virtuell als Avatare weiterleben? dw.com
Verwaltung und KI: Deutschland benötigt eine andere Einstellung zu Datenschutz golem.de
Mensch und Maschine: Wann wird die Maschine schlauer? wiwo.de

– Anzeige –
Erreichen Sie Ihre Zielgruppe mit modernen Videoformaten ohne großen Aufwand: Nutzen Sie unser Studio im Herzen von Berlin-Mitte. Wir bieten ein technisches Rundum-Paket, erfahrene Produzenten und ein hochwertiges Regie-Equipment. Ob Diskussionsrunde, Social-Media-Posts oder Livestreams – wir stellen Ihnen unser Studio, unsere Expertise und unser Team von der ersten Idee bis zur Postproduktion zu attraktiven Konditionen zur Verfügung.
novalis.studio

ZAHL DER WOCHE

Laut einer repräsentativen Umfrage des Bitkom Research an der 955 Unternehmen teilnahmen, ist jedes zweite Unternehmen (50 Prozent) mittlerweile überzeugt, dass KI eine Schlüsseltechnologie für die eigene Wettbewerbsfähigkeit ist.

HINTERGRUND

KI-Methoden im polizeilichen Kontext: Das Bundes- und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz will künftig Methoden der Künstlichen Intelligenz im polizeilichen Kontext anwenden. Der technologische Fortschritt hat in der Bevölkerung auch neue kriminelle Bereiche entstehen lassen: Zu Cybercrime gehören eben nicht nur Betrugshandlungen im Internet, sondern auch sexuelle Gewaltdarstellungen und Identitätsdiebstahl. Durch die Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sollen neueste KI-basierte Systeme in die polizeiliche Arbeit integriert werden. Moderne KI-Technologien könnten Ermittlungsbehörden bei den immer komplexer werdenden Aufgaben entlasten und nachhaltig zur Bekämpfung von Cyberkriminalität beitragen, erklärt Direktor des DFKI Prof. Dr. Andreas Dengel. Mit der Zusammenarbeit erhofft man sich neue Einsatzfelder von KI wie in den Bereichen Hasskriminalität und Kinderpornografie festzustellen.
bigdata-insider.de

KI für eine bessere Medienlandschaft: Künstliche Intelligenz kann Medien bei ihrer Arbeit unterstützen – wie bei Ergebnisse, die möglichst schnell analysiert oder Grafiken dargestellt werden müssen. Dabei ist es wichtig, dass Journalisten nicht ersetzt, sondern entlastet werden. Das JournalismAI Festival hat sich mit den Möglichkeiten von neuen Technologien im Journalismus beschäftigt und kam zu dem Ergebnis, dass nicht jedes Problem eine technische Lösung erfordere. Stattdessen müsse vor allem ein „Erwartungsmanagement“ betrieben werden. Forscherin Stenbom plädiert für eine „Hybridisierung“ der Teamarbeit. Menschen und Maschinen funktionieren dann besser, wenn man die radikal unterschiedlichen Kompetenzen und Intelligenztypen für eine gute Sache miteinander kombiniere.
deutschlandfunkkultur.de

– Anzeige –
Safety-Security-Ticker – Mit unserem Newsletter versorgen wir Sie mit den neuesten Infos zu Themen aus dem Embedded Umfeld. safety-security-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

Wie kann der Einsatz von KI Aufgaben in einer digitalisierten Arbeitswelt erleichtern?: Die Universitäten Kassel und Hamburg wollen gemeinsam in einem neuen Forschungsprojekt untersuchen, welche Voraussetzungen vorliegen müssen, damit KI-basierte Assistenzsysteme akzeptiert werden und gleichzeitig individualisiertes lebenslanges Lernen von Mensch und KI fördern. Wirtschaftsinformatikerinnen wollen hierfür verschiedene Methoden einsetzen.  Das Projekt ist auf vier Jahre angesetzt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit 1,9 Millionen Euro.
nachrichten.idw-online.de

ZITAT

„Wenn wir unser Energienetz digitalisieren wollen, brauchen wir eine neue Infrastruktur und eine KI, die alles lenkt und steuert. Ich finde es schade, dass mehr darüber diskutiert wird, KI zu regulieren, statt sie zu implementieren. Mangelnde Koordinierung und Kompetenzgerangel in der Bundesregierung sind ein Grund dafür, dass sich wichtige Projekte verzögern.“
Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, fordert Politik zu mehr Tempo bei der Digitalisierung in der Bildung und der öffentlichen Verwaltung auf.
golem.de

UNGEKÜNSTELT

Die Vorstellung, dass die KI die Führung übernehmen wird, ist ein Hirngespinst: Künstliche Intelligenz gehört zu einem der besten Management-Tools: Sie kann zeigen und vorhersagen, wann Kunden bereit sind zu kaufen, sie kann Lieferketten verkürzen und helfen, die Arbeit im Teams optimieren. Das Management-Potenzial von KI-Algorithmen ist daher unbegrenzt. Doch wenn es um tatsächliche Führung geht, versagt KI kläglich. KI werde nie ‚eine Seele‘ haben und sie könne daher menschliche Führungsqualitäten, die Menschen kreativ sein lassen und unterschiedliche Perspektiven einnehmen, nicht ersetzen, erklärt David De Cremer, Gründer und Direktor des Centre on AI Technology for Humankind an der National University of Singapore Business School.
forbes.com

Newsletter anmelden

Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen Newsletter an. Sie erhalten jede Woche den kompakten Digest mit dem wichtigsten Themen zu Künstlicher Intelligenz:

AI-Ticker

Weitere Digibriefings

Unsere Politbriefings