KW 24: MSN ersetzt Journalisten mit Künstlicher Intelligenz, Künstliche Intelligenz trotz 175 Milliarden Parameter klischeebehaftet, ECC Köln liefert Leitfaden für gewinnbringende KI im Handel

NACHRICHTEN

MSN ersetzt Journalisten mit Künstlicher Intelligenz: Die Microsoft-Nachrichtentochter MSN kündigt 50 Angestellten in den USA und 27 in Großbritannien. Künftig wolle die Medienplattform auf eine Künstliche Intelligenz setzen, die Nachrichten kuratiert und zusammenfasst. Ob es auch in anderen Ländern zu Kündigungen kommen soll, ist nicht bekannt. Zunächst hatte das Online-Magazin The Verge über die Entlassungen berichtet. Medienhäuser sehen sich insbesondere in der Krise unter Druck gesetzt, da Werbeeinnahmen Wegbrechen. Künstliche Intelligenz soll bei Einsparungen helfen.
heise.de

Künstliche Intelligenz trotz 175 Milliarden Parameter klischeebehaftet: 175 Milliarden Parameter sind in das Sprach-KI-Modell GPT-3 von OpenAI geflossen – und dennoch sind Stereotype und Vorurteile im System zu finden. Die Sprach-KI assoziiert demnach Berufstätigkeit stärker mit Männern, es gibt Stereotype gegenüber Religionszugehörigkeit und auch in der Beschreibung der Geschlechter fällt es auf Klischees zurück. So werden Frauen eher durch äußere Attribute wie “schön” beschrieben, Männer hingegen durch ein breiteres Spektrum an Eigenschaften wie “klug”. Atheismus wird häufiger mit Arroganz in Verbundenheit gebracht.
heise.de

ECC Köln liefert Leitfaden für gewinnbringende KI im Handel: Das ECC Köln hat eine Handlungsanweisung für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Einzelhandel herausgegeben. Die Experten des ECC sehen großes Potenzial in der Optimierung von Prozessen – diese beginnen bereits am Point of Sale. Der Einzelhandel kann durch KI seine Effizienz erhöhen, allerdings müssen die Daten dafür stimmen. Manager aus dem Handelsbereich sollten bei der KI-Implementierung darauf achten, dass nützliche Daten generiert werden, die in KI-Systeme eingespeist werden können.
baumarktmanager.de

Fraunhofer IMWS setzt auf KI in der Leichtbau-Forschung: Das Fraunhofer IMWS in Halle setzt auf Künstliche Intelligent in der Forschung für Leichtbau. Die Qualitätssicherung wird dabei maßgeblich verbessert. Selbst kleine Abweichungen werden registriert und können leichter korrigiert werden. Bauteile können somit schneller und kostengünstiger für die Serienfertigung entwickelt werden.
industry-of-things.de

Künstliche Intelligenz kann aus Zeichnungen realistische Gesichter entwickeln: Forschern der Universität Hongkong ist es gelungen eine Künstliche Intelligenz zu programmieren, die aus groben Zeichnungen von Gesichtern fotorealistische Gesichter entwickeln kann. Dabei reichen simple Kritzeleien als Grundlage. Das Prinzip der DeepDrawing-Software ist nicht neu – allerdings erzielt ein Update sehr viel bessere Ergebnisse, sodass aus Skizzen realistischere Portraits werden können.
mixed.de

10 AI Aktien: Die Künstliche Intelligenz als nächste Stufe der Digitalen Revolution? investresearch.net
Fortbildung: Jetzt schlägt die Stunde der KI-Autodidakten welt.de
Protest: Mit KI wettrüstet man nicht mixed.de
Kooperation: Angewandte Intelligenz für Deutschland cio.de
Mobilität: Der Weg zum automatisierten Fahren ist lang handelsblatt.com

ZAHL DER WOCHE

60,2 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen sehen es als Priorität ihre Mitarbeiter in puncto für datenbasierte Technologien weiter zu qualifizieren.
com-magazin.de

HINTERGRUND

Künstliche Intelligenz kann vor Cyberkriminalität schützen: Cyberkriminalität ist ein wachsendes Risiko für Unternehmen. Der größte Risikofaktor bleibt der Mensch, der durch achtloses Verhalten wie dem Öffnen unbekannter E-Mails das Gefahrenpotenzial steigert. Dabei werden die Ängste der Menschen gezielt angegriffen. Automatisierte Prozesse mit Künstlicher Intelligenz für Schutzmechanismen können die Risiken für Unternehmen verringern. Eine Prognose zeigt, dass Lieferketten künftig stärker automatisiert werden, was für Cyberkriminelle eine Herausforderung darstellen wird – Deep-Learning-Systeme merken nämlich abweichende Muster in Prozessen und können damit potenzielle Gefährder schneller identifizieren.
industrie.de

Mangelnde Kooperation im KI-Bereich: Die Coronakrise hat verdeutlicht, dass Künstliche Intelligenz in der Medizin zu großen Vorteilen in der Forschung sowie der Entwicklung von Diagnostikmethoden und Impfstoffen führt. Allerdings zeigt sich auch eine andere Seite: es gibt bisweilen noch zu wenig internationale Kooperation. Diese ist allerdings notwendig um bei globalen Herausforderungen wie der andauernden Pandemie zielgerichteter und schneller zu agieren.
ai-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

heliopas.ai hilft Landwirten Wasser zu sparen: Das Startup heliopas.ai hat die App Waterfox entwickelt und möchte damit Landwirten bei der effizienteren Bewässerung ihrer Felder helfen. Ziel dabei ist es, Wasser zu sparen. Die App analysiert mithilfe von Satellitenbildern an welcher Stelle Äcker zu trocken sind und wo noch kein Bedarf für Bewässerung besteht. Der Wasserverbrauch kann um bis zu zwei Dritteln reduziert werden.
industry-of-things.de

ZITAT

Die Maschine kann Stimmen so gut lesen, wie es ein Mensch tut.”
Dagmar Schuller, Co-Gründerin von Audeering, einem KI-Unternehmen, das menschliche Befindlichkeiten anhand der Stimme erkennen kann.
berliner-zeitung.de

UNGEKÜNSTELT

KI-Investments werden grün: Herausforderungen in puncto Nachhaltigkeit und Klima erreichen auch die Tech-Welt. Künstliche Intelligenz soll dazu eingesetzt werden, Ressourcen zu sparen – dies lässt sich zumindest an den Investitionen auf dem Markt ablesen. Immer mehr Menschen setzen darauf, dass die Technologie dafür eingesetzt wird, die Belastungen für den Planeten zu reduzieren.
cash-online.de

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