KW 27: Höhere Ressourceneffizienz durch KI erreichen; OST rekrutiert Drohnen und KI für die Bekämpfung invasiver Neophyten; Habitat 2.0: Facebook launcht interaktive 3D KI-Lernumgebung

NACHRICHTEN

Höhere Ressourceneffizienz durch KI erreichen: Studie geht der Frage nach, ob sich Methoden der KI eignen, um natürliche Ressourcen wie Wasser, Energie, Material im verarbeitenden Gewerbe effizient einzusetzen und damit Treibhausgase zu vermeiden. Dabei lag der Fokus auf kleineren und mittleren Unternehmen, dabei fehlen oft Zeit und Personal, um sich einen Überblick über die Möglichkeiten von KI zu verschaffe und außerdem das nötige Fachwissen zur Auswahl und Umsetzung von KI-Projekten. Laut Studie kann die Einbindung von KI und der Digitalisierung der nächste Schritt auf dem Weg zur Ausschöpfung von Ressourceneffizienzpotenzialen in Produktionsumgebungen sein.
bigdata-insider.de

OST rekrutiert Drohnen und KI für die Bekämpfung invasiver Neophyten: Ein Projekt der Ostschweizer Fachhochschule will kommerziell erhältliche Drohnen und KI nutzen, um schädliche nicht heimische Pflanzenarten aufzuspüren, damit diese dann vom Menschen entfernt werden können. Diese sogenannten invasiven Neophyten verdrängen, dadurch dass sie keine natürlichen Feinde haben, einheimische Pflanzen und schaden der Tierwelt, die in den Pflanzen keine Nahrung und Nistplätze finden.
it-markt.ch

Habitat 2.0: Facebook launcht interaktive 3D KI-Lernumgebung: Facebook hat mit Habitat 2.0 die nächste Generation der KI-Lernumgebung herausgebracht. Während das Vorgängermodel lediglich fotorealistische, statische Umgebungen bereitstellt, können sie in Habitat 2.0 mit einer Vielzahl von Objekten interagieren und so zum Beispiel üben, den Kühlschrank zu befüllen, den Tisch abzuräumen und Geschirr abzuwaschen. Da das KI-Training virtuell stattfindet, gibt es keine Sicherheitsbedenken. Außerdem kann die KI stark beschleunigt lernen und eine Handlung Millionen Male schneller ausführen als in der physischen Wirklichkeit. Aufwendigere Experimente, die zuvor sechs Monate beanspruchten, können neuerdings in zwei Tagen absolviert werden.
mixed.de

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Kritischer Blick auf KI in der Schule: KI-gestützte Technologien, die auf Machine Learning, Educational Data Mining oder Learning Analytics basieren, können erhebliche Erleichterungen im Schulsystem für Schüler und Lehrer bringen. Zu diesem Ergebnis kommt die am Donnerstag veröffentlichte Trendstudie, die im Auftrag der Deutschen Telekom-Stiftung vom mmb Institut Gesellschaft für Medien und Kompetenzforschung in Essen durchgeführt wurde. Das Potenzial der Technologien sei groß – und teilweise noch ungenutzt, schreiben die Autor:innen. Sie könnten helfen, Schüler:innen mit besonderem Förderbedarf zu unterstützen. Gerade, weil die Schülerschaft immer heterogener werden, was Leistungs- und Sprachniveaus, Förderbedarf, soziokulturelle Unterschiede oder den Nachholbedarf durch die Coronakrise angehe.
tagesspiegel.de

Hessens KI entwickelt sich weiter: Das Hessische Zentrum für künstliche Intelligenz erhält 40 Millionen Euro Landesmittel für insgesamt sechs Forschungsvorhaben. Das Geld soll genutzt werden, um exzellente Grundlagenforschung, konkreten Praxisbezug mit Antworten auf wichtige Herausforderungen unserer Zeit und den Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten. In der fünfjährigen Aufbauphase richtet das Land 20 zusätzliche Professuren für das Forschungszentrum ein. Dass die KI oft noch mit menschlichen Operatoren zusammen agieren muss, ist eines der Probleme, die das Institut verbessern möchte. Einige Probleme kann die KI noch nicht lösen, deswegen sind die meisten Programme mit einer Weiterleitung zu einem Menschen ausgestattet. Ziel des hessischen Innovationszentrums ist das Erreichen der dritten Welle der KI: „Das sind KI-Systeme, die menschenähnliche Kommunikations- und Denkfähigkeiten erwerben können“.
behoerden-spiegel.de

ZF beschleunigt ADAS-Validierung mit KI: Der ZF-Konzern führt eine neue skalierbare Suite von daten- und KI-basierten Services für ADAS Virtual Engineering und digitale Validierung ein – genannt ADAS.ai. ADAS.ai hilft Auoherstellern, die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen (ADAS) für Pkw und Nutzfahrzeuge zu beschleunigen. Dies kann auf Systeme angewendet werden, die sowohl von ZF als auch von anderen Tier-1-Zulieferern entwickelt wurden. Sie kann sowohl auf einem hochauflösenden, mit mehreren Sensoren synchronisierten Datensatz, der auf realen Fahrten aller Szenarien und der entsprechend nötigen Anzahl an Kilometern basiert, die für die globale Validierung eines L2+ ADAS-Systems erforderlich sind angewendet werden. Als auch auf einer proprietären KI-Technologie, die mit dem israelischen Tech-Unternehmen Cognata entwickelt wurde.
automotiveit.eu

Weiterbildung: Kostenfreier Crashkurs zu KI in der Produktion bigdata-insider.de
Apps: KI-App macht jeden zum Pixar-Star chip.de
GitHub Copilot: Smarter KI-Helfer unterstützt beim Coding stadt-bremerhaven.de
ThinkAI: Komplettlösung für KI-Anwendungen onlinepc.ch
Fußball EM: Heineken präsentiert KI-gesteuertes Bier-Transportgerät notebookcheck.com

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ZAHL DER WOCHE

Bei der Gesichtserkennungen identifizieren KI weiße Männer vollständig, schwarze Frauen hingegen nur in 65 Prozent der Fälle
capital.de

HINTERGRUND

Reallabor zeigt KI-gestützte Produktion eines nachhaltigen Bechers: Fraunhofer IOSB-INA erforscht im Reallabor Smartfactory OWL in einem aktuellen Use Case zusammen mit Kuka in einer vollvernetzten Produktion an der Herstellung eines nachhaltigen Mehrwegbecher. Dafür erhebt das KI Reallabor Datenströme aus Anlagen und Prozessen und stellt sie auf einer Plattform KI-Entwicklern und Unternehmen frei zur Verfügung. Ziel ist, die vollumfänglich vernetzte und KI-gestützte Produktion eines Mehrwegbechers aus einem biobasierten Kunststoff, der ganz ohne die Verwendung von Erdöl auskommt. Dabei soll auch der eigens von der Cuna Products GmbH organisierte Recyclingkreislauf nachhaltig sein.
konstruktionspraxis.vogel.de

GaussiGAN: Ob die Giraffe richtig steht, seht ihr, wenn KI angeht: Forscher unter anderem von Adobe zeigen eine GAN-KI, die 3D-Repräsentationen von Objekten lernt und diese anschließend in Bildern positionieren kann. Die von einem KI-System gelernten 3D-Repräsentationen verfügen über Abschnitte für Hals, Beine, Rücken, Brust und Rumpf und kann so in verschiedene Körperpositionen gebracht werden – mal dreht sich der Hals, mal beugt er sich zu einem Baum. Die generierte Textur passt sich dabei immer automatisch der neuen Körperhaltung an. Weiterentwicklungen von GaussiGAN sollen in Zukunft auch mit Echtwelt-Aufnahmen trainiert werden können, die keine perfekten Bedingungen für das KI-Training bieten wie etwa wenige Blickwinkel und komplexe Hintergründe, die die Bildanalyse erschweren. Ein so trainiertes robusteres KI-Modell könnte in Bildbearbeitungsprogrammen verlässlich neue Objekte platzieren oder vorhandene neu texturieren
mixed.de

PROJEKT DER WOCHE

Berechnete Gefühle: Meist handelt es sich um Systeme wie Actionunit 12, wenn von Künstlicher Intelligenz zur Emotionserkennung oder „emotionaler KI“ die Rede ist. Der Begriff wird allgemein für Technologien verwendet, die biometrische Daten wie Gesichter oder Stimmen erfassen und auf dieser Grundlage automatisiert Rückschlüsse auf die Emotion einer Person treffen. Beispielsweise könnten laut Fraunhofer-Institut humanoide Roboter die Therapie von Kindern mit Autismus unterstützen. „Manche Kinder mit Autismus reden vielleicht lieber mit einem Roboter, als mit einem Mensch, da die Reaktionen vorhersehbarer sind“, sagt Dominik Seuß. Der Roboter soll ihnen helfen, die Gefühle ihres Gegenübers zu erkennen, oder zeigen, wie sie ihre eigenen Gefühle ausdrücken können. Außerdem gäbe es eine Anwendung, die in Fahrzeugen die Gesichtsmimik der Person am Steuer auswertet und dann vor kognitiver Überlastung warnt.
netzpolitik.org

ZITAT

„KIs werden nicht auf die gleiche Weise eingeengt sein oder den gleichen Limitierungen unterliegen wie Menschen. Sie werden wie Aliens denken.“
Sicherheitsexperte Bruce Schneier in seinem neuen Report „The Coming AI Hackers“, über die Zukunft, was passiert, wenn Menschen anfangen KI’s für Hacking von Unternehmen und Banking zu verwenden.
funkschau.de

UNGEKÜNSTELT

Regierung startet Förderung von KI-Startups: Das Bundeswirtschaftsministerium stockt das EXIST-Programm sowie den German Accelerator bis Ende 2024 um insgesamt rund 46,5 Millionen Euro auf. Mit dem zusätzlichen Geld sollen vor allem Startups im KI-Bereich unterstützt werden. Auch die Vernetzung von Universitäten und Forschungseinrichtungen mit bestehenden KI-Unternehmen und der Wirtschaft sollen damit gefördert werden.
munich-startup.de

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