KW 28: Wie KI helfen soll, Zahlungssäumige gezielt anzusprechen; Unterstützende KI verbessert öffentliche Sicherheit und Smart Cities; Wie kann KI in der Pflege helfen?

NACHRICHTEN

Wie KI helfen soll, Zahlungssäumige gezielt anzusprechen: Wer säumige Zahler individuell anspricht, statt alle mit demselben Schreiben aufzufordern, hat deutlich bessere Chancen, seine ausstehenden Forderungen zu erhalten. Künstliche Intelligenz hilft, diese Ansprache auf die Typologie des Schuldners oder der Schuldnerin zuzuschneiden. Eine Studie von Pair Finance teilt Schuldner anhand von vier Dimensionen ein: Zahlungsfähigkeit, Zahlungswilligkeit, Organisiertheit, Persönlichkeit. Um eine solche Typologie zu erstellen, hat das auf Inkasso spezialisierte Unternehmen Fintech Pair Finance Daten von mehr als 400.000 Inkassofällen und der entsprechenden Schuldnerkommunikation ausgewertet. Daraus ist eine Kundentypologie-Studie entstanden, die insgesamt 16 verschiedene Schuldnertypen definieren kann. Durch die Menge an Daten kann dann eine KI die entsprechenden individuellen Anschreiben verfassen.
internetworld.de

Unterstützende KI verbessert öffentliche Sicherheit und Smart Cities: Unterstützende KI entlastet das Personal, überlässt aber die Entscheidungsfindung dem Menschen. In komplexen Notfallsituationen fungiert die Technologie als ein zusätzliches Paar Augen, das den Mitarbeiter*innen der öffentlichen Sicherheit hilft, relevante Erkenntnisse zu sehen, um die Reaktion auf einen Vorfall zu verbessern. Außerdem, wenn beispielsweise zu einer besonders arbeitsintensiven Zeit Personalmangel herrscht, könnten Chatbots automatisch Teams abstellen, die sich um weniger schwerwiegende und komplexe Probleme kümmern.
it-daily.net

Wie kann KI in der Pflege helfen? Die Versorgung Pflegebedürftiger ist eine Herausforderung für die Gesellschaft, vor allem durch den Personalmangel. Künstliche Intelligenz kann zur Lösung beitragen – etwa bei der Dokumentation von Akten und Daten, mit der Pflegekräfte sonst viel Zeit verbringen müssen. Könnte ihnen die KI da Arbeit abnehmen, bliebe den Pflegern mehr Zeit für die Menschen. Entscheidungen liegen aber immer noch beim Menschen und kann von der KI nicht getroffen werden.
n-tv.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

KI als Motor der Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Am 8. Juli veranstaltete die Frankfurt University of Applied Sciences gemeinsam mit dem AI Frankfurt Rhein-Main e.V. und der Maleki Corporate Group den digitalen Fachtag FRANKFURT AI FORUM „KI als Motor der Digitalisierung und Nachhaltigkeit“. Das Online-Event widmete Fragestellungen, wie: Wie kann KI beim Erreichen der Klimaziele helfen? Ist die Digitalisierung der Medizin eine Chance in der Krise? Der Fachtag richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit sowie an Unternehmen, die Kompetenzen im Bereich KI aufbauen wollen.
bigdata-insider.de

Wie KI verantwortungsvoll eingesetzt werden kann: Forscherteam arbeitet an Optimierungsmöglichkeiten, um den verantwortungsbewussten Umgang mit dem Einsatz von KI in der Produktion sicherzustellen, die auch Wertevorstellungen im Entwicklungsprozess betrachten können. Um dadurch die Nachteile durch den verantwortlichen Einsatz von KI zu vermeiden.
industry-of-things.de

Linzer Forscher bringen KI physikalischen Hausverstand bei: Forscher der Universität in Linz haben in eine KI das Massenerhaltungs-Prinzip eingebaut, wodurch die Maschine physikalische Gesetze beachten kann und dadurch Fehler vermeidet und Dinge versteht – wie zum Beispiel, dass aus einer Flasche nur so viel Wasser rausfließen kann, wie vorher eingefüllt wurde.
derstandard.de

Produktion: Dieses Potenzial steckt in künstlicher Intelligenz digital-manufacturing-magazin.de
Autonomes Fahren und KI: Workshop für Schulen nachrichten.idw-online.de
Unternehmen: BSI und Fraunhofer IAIS machen Unternehmen fit für KI-Prüfungen nachrichten.idw-online.de
China: Einblick in KI-Ausstellung in Shanghai german.cri.cn
Emotionen: Müssen Computer fühlen können? nordbayern.de

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ZAHL DER WOCHE

Alan Turing schrieb 1950 seinen berühmten Aufsatz „Computing Machinery and Intelligence“ über das Bauen intelligenter Maschinen sowie die Möglichkeiten, ihre Intelligenz zu testen.
cio.de

HINTERGRUND

Handlungshilfen für eine menschenzentrierte KI-Einführung: Ein neues Projekt am ifaa (Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V.) startete mit dem Ziel, eine konzeptionelle Handlungsunterstützung zu entwickeln, damit bei der Einführung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz der Mensch und seine Arbeitskraft „nicht auf der Strecke bleiben“. Welche Auswirkungen hat die Einführung und Anwendung von KI in den Unternehmen? Wie können Unternehmen den Veränderungsprozess „menschenzentriert“ gestalten, um Produktivitätspotenziale umfänglich zu nutzen? Fragen wie diese werden zur Einführung und Anwendung von KI untersucht und von der ifaa als Forschungspartner beantwortet. Es hat eine Laufzeit von drei Jahren.
ingenieur.de

Verletzt die Programmier-KI das Urheberrecht? Die Programmier-KI “Copilot” von OpenAI, Github und Microsoft könnte vielleicht Lizenzrechte verletzen. Github-Chef Nat Friedman erwartet für die kommenden Jahre eine „interessante politische Diskussion“ rund um generative KI und das Urheberrecht. OpenAIs KI-Modell Codex, das Githubs Copilot antreibt, wurde mit Milliarden öffentlich verfügbaren Code-Beispielen trainiert. Auf dieser Basis menschlichen Beispielen kann Codex bestehenden Code syntaktisch korrekt ergänzen oder neue Code-Passagen generieren. Aber Codex beging zum Teil eindeutige Copyright-Verletzungen, in dem sie unter anderem das KI-System persönliche Details oder ganze Code-Passagen unverändert aus dem Trainingsmaterial übernimmt. Generative KI und Urheberrecht sind vorerst noch ein rechtsfreier Raum.
mixed.de

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IoT: Bundestagswahl als „attraktives Ziel“ für Desinformationskampagnen und Hackerangriffe, Bundeswirtschaftsministerium fördert Start-ups im KI-Bereich, Polizeibehörden schließen Dienstleister für Cyberkriminelle iot-ticker.net
Blockchain: Deutsche Kreditwirtschaft – Banken machen sich für digitalen Euro stark, Bitcoin steigt in Richtung der 35.000 Dollar-Marke, Vulkan-Mining soll 1.800 Bitcoin monatlich in die Wallets El Salvadors spülen blockchain-ticker.net
Smartlife: US-Regierung will Recht der Verbraucher auf Reparatur stärken​, Apple macht Homepod abermals durch Software-Update kaputt, E-Handwerk bündelt Expertise fürs Smart Home smartlife-ticker.net
Safety and Security: Hackergruppe REvil erpresst bis zu 1500 Unternehmen aus 17 Ländern, Digitalverband Bitkom warnt vor Angriffen bei Wechsel ins Büro, Deutschland liegt bei Cybersicherheit nur im Mittelfeld safety-security-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

KI-basiertes Softwaresystem soll Krebsdiagnostik unterstützen: Das Universitätsklinikum Dresden und das Dresdener Start-Up Unternehmen Asgen erproben gemeinsam ein auf Künstlicher Intelligenz basiertes Softwaresystem für die Verwendung in der Diagnostik von Brust- und Magenkarzinomen. Dabei sollen mit dem Einsatz eines KI-basierten Softwaresystems ein wichtiger Beitrag zur Entlastung des Personals in Pathologischen Instituten geleistet werden.
kma-online.de

ZITAT

„Einer der wichtigsten Aspekte ist, dass KI vertrauenswürdig sein muss. Menschen können bei KI nicht mehr nachvollziehen, warum und aus welchen Daten bestimmte Ergebnisse generiert werden.“
Prof. Hinz vom Goethe-Universität Frankfurt und Leibniz SAFE über die EU-Verordnung, welche seiner Meinung nach die Chance bietet, die EU zum Vorreiter für vertrauenswürdige KI zu machen.
it-finanzmagazin.de

UNGEKÜNSTELT

KI überwacht Parlamentarier: Der Belgische Künstler Dries Depoorter veröffentlichte ein KI-Projekt, welches Live-Streams aus dem flämischen Parlament automatisch nach durch ihre Handys abgelenkten Politikern absucht und diese auf Twitter und Instagram an den Social-Media-Pranger stellt. Anlass für das Kunstprojekt war vermutlich ein Eklat um den flämischen Ministerpräsidenten Jan Jambon – dieser wurde vor zwei Jahren gefilmt, als er im Parlament „Angry Birds“ spielte.
computerwoche.de

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