KW 29: OpenAI bietet KI-Feinjustierung für GPT-3 an; Wenn der Computer Noten verteilt; Ausbau der Industrie 4.0 – Mit IT und KI zu höherer Effizienz

NACHRICHTEN

OpenAI bietet KI-Feinjustierung für GPT-3 an: Seit Juni 2020 bietet OpenAI über eine API Zugriff auf GPT-3 an. Hunderte Apps, darunter Feedback-Software wie Viable, Datensammler wie Airpaper oder die Suchengine Algolia, setzen seit der Veröffentlichung des API-Zugangs auf GPT-3. Eine Feinjustierung war bisher noch nicht möglich, weshalb Nutzer über das Eingabefeld die gewünschte Ausgabe mit Beispielen programmieren müssen. Da die Menge an möglichen Beispielen jedoch begrenzt ist, bot OpenAI größeren Kunden bereits einen direkten Zugriff auf GPT-3 und die dabei inbegriffene Feinjustierungs-Option an. In einer neuen Beta können Kunden nun auch zehn kostenlose Feinabstimmungsanläufe pro Monat starten, wobei die Größe der Datensätze auf 2,5 Millionen Tokens beschränkt ist. Durch die neue Beta-Funktion können beispielsweise bessere Chatbots trainiert werden.
mixed.de

Wenn der Computer Noten verteilt: Die Bewertung von Klassenarbeiten durch Künstliche Intelligenz ist in Deutschland noch eine reine Zukunftsvision. Durch ihren Einsatz könnte Schülern jedoch gezielt geholfen werden. So könnte die KI Schülern Aufgaben stellen, die ihrem Leistungsniveau entsprechen. Im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz wird deshalb auch an KI-Projekten im Bildungsbereich gearbeitet. Dieser Bereich, in dem sich ein hohes Diskriminierungspotenzial birgt, ist jedoch zu vielen Teilen noch unreguliert.
netzpolitik.org

Ausbau der Industrie 4.0 – Mit IT und KI zu höherer Effizienz: Produktionsroboter und Fahrerlose Transportsysteme übernehmen heutzutage viele Arbeitsprozesse, können jedoch nur dann die Produktivität steigern, wenn sie auf die Millisekunde genau funktionieren. Um dies zu gewährleisten sind hochentwickelte, lernfähige Computersysteme notwendig. Dabei stellt die Industrie 4.0 das Ineinandergreifen von Produktion und Kommunikations- bzw. Informationstechnik dar. Dadurch sollen Herstellungskosten und Produktionszeiten reduziert, eine größere Transparenz der Lieferketten sowie die Vollautomatisierung von der Bestellung bis zur Lieferung des Produkts gewährleistet werden.
it-daily.net

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Die Neuvermessung des Kunden: Immer mehr Supermärkte und Discounter tracken Kundenströme und analysieren Kaufgewohnheiten mittels der Technik von Sensoren-Start-ups. Damit kann beispielsweise gemessen werden, wie viele Kunden den Laden betreten und wieder verlassen oder welche Regale besonders frequentiert sind. So können interne Abläufe optimiert, der Service verbessert und Kunden genauer verstanden werden. Das Start-up Sensalytics beispielsweise hat bereits knapp 20.000 Sensoren bei 360 Unternehmen im Einsatz.
wiwo.de

Projekt zu KI in der Gefahrenabwehr: Das Forschungsprojekt “Kommunikations- & Informationsplattform für resiliente, krisenrelevante Versorgungsnetze” (ResKriVer) soll prüfen, wann Künstliche Intelligenz in Zukunft bei der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr am besten eingesetzt werden kann, um Schadenslagen zu bewältigen oder erst gar nicht entstehen zu lassen. Konkret soll es dabei um die Entwicklung einer digitalen Plattform gehen, durch die Informationen über die Versorgungsnetze von krisenrelevanten Gütern und Ressourcen erhoben, dokumentiert und analysiert werden können. Zudem soll die Plattform der Kommunikation zwischen der Bevölkerung und Krisenstäben dienen. Für die Entwicklung werden verschiedene Szenarien wie Blackouts, Pandemien und Extremwetterlagen als Ausgangslage genutzt. Ausgelegt ist das Projekt auf drei Jahre, gefördert wird es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
behoerden-spiegel.de

Windenergie-Pilotprojekt: KI und Echtzeit-Schallmessungen steigern Energieertrag: Mehr Ertrag im schallreduzierten Bereich durch Künstliche Intelligenz und Echtzeit-Schallmessungen verspricht das Mess- und Regelsystem „Noise-Watchdog“ zur Erfassung und Verarbeitung der WEA-Schallimmission. Es soll die Schallimmission von Windenergieanlagen in Echtzeit messen und die dabei gewonnen Ergebnisse automatisch mit der Regelung eines Windparks verbinden. Der schallreduzierte Betrieb soll dadurch so optimiert werden, dass weniger Ertrag verloren geht. Das Münchener Ingenieurbüro IB Fischer CFD+engineering GmbH arbeitet an Noise-Watchdog und sucht für den Test unter Realbedingungen nun noch zwei geeignete Windparks.
iwr.de

Strategie: Neue Regulierung für KI in der EU: Was das für Versicherungen bedeuten kann it-finanzmagazin.de
Forschung: Standort-Entscheidung für KI-Campus verzögert sich weiter zeit.de
WHO: Das sind die 6 Richtlinien für KI im Gesundheitswesen t3n.de
Shopping: In diesen Bereichen wird KI den Handel massiv verändern internetworld.de
Finance: Wie Banken und Versicherungen von KI profitieren können geldinstitute.de

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ZAHL DER WOCHE

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin erhält 2,9 Millionen Euro aus Förderprogrammen des Bundes für Künstliche Intelligenz in Forschung und Lehre
morgenpost.de

HINTERGRUND

KI irrt nie? KI-Lösungen besitzen als Arbeitsgrundlage ein sogenanntes Domänenwissen, also Informationen über ein bestimmtes Themengebiet und die dazugehörigen Regeln. Darüber hinaus können sie mit ihrer Umwelt, meist Schnittstellen zu weiteren Systemen, agieren. Dabei arbeiten viele KI-Systeme ohne Kommunikation zum Menschen. Weiterhin ist es von Bedeutung, dass die KI lernfähig ist. Laut einer Studie gehören zu den wichtigsten Zielen, die Kunden von der Einführung KI gestützter Systeme erwarten, die Steigerung des Umsatzwachstums, der Mitarbeiterproduktivität, der (positiven) Kundenerfahrung, der Profitabilität und der Effizienz der Geschäftsprozesse. Für die praktische Anwendung stellt jedoch die benötigte Datenmenge ein großes Hindernis dar. Häufig ist dabei die Datenqualität nicht ausreichend gut um KI-Systeme zu trainieren.
e-3.de

Den Ton macht die KI: Die sogenannte Stockmusic, also kurze Musikausschnitte,die vorzugsweise auf Plattformen wie Tiktok oder Youtube verwendet werden, verlangen nach Personen, die mit Übergängen und Kompositionen umgehen können. An diesem Punkt setzt das Programm Dynascore an, dessen Künstliche Intelligenz das Komponieren und Arrangieren übernimmt, sodass sich die Musik synchron an das Video anpassen und zurechtschneiden lässt. Der Nutzer muss lediglich bestimmen, wo Pausen, Übergänge und Crescendo platziert werden soll, währe das Toll die Länge und Dauer berechnet und für reibungslose Übergänge sorgt.
wienerzeitung.at

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IoT: Bundestagswahl als „attraktives Ziel“ für Desinformationskampagnen und Hackerangriffe, Bundeswirtschaftsministerium fördert Start-ups im KI-Bereich, Polizeibehörden schließen Dienstleister für Cyberkriminelle
iot-ticker.net
Blockchain: Krypto-Investoren droht Steuerverschärfung, EU-Entwurf will anonyme Krypto-Wallets verbieten, Bitcoin-Reserven sinken wieder blockchain-ticker.net
Smartlife: Bitcoin bald abgelöst? Experten sehen künftigen Führungswechsel, Wie Gesichtserkennung die sichere Rückkehr ins Stadtleben erleichtern kann, Studie sagt starkes Umsatzplus voraus smartlife-ticker.net
Safety and Security: Cyberkriminelle greifen auf Kundendaten von Spreadshirt & Co. zu, Bayern verstärkt Cybercrime-Bekämpfung, Weitere Gnadenfrist für Microsoft Teams an hessischen Schulen safety-security-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

KI zur automatischen Tumorerkennung: Gemeinsam mit dem Dresdner Start-up Asgen testet das Universitätsklinikum Dresden eine auf künstlicher Intelligenz basierende Software PAIKON zur Diagnostik von Karzinomen in Brust und Magen mit dem Ziel, das medizinische Personal zu entlasten und Therapien zu optimieren. Die Untersuchung von Tumoren läuft aktuell noch manuell ab, das bisher verwendete Verfahren soll jedoch durch eine KI-basierte Auswertung beschleunigt und potenziell verlässlicher gestaltet werden. Mikroskopische Aufnahmen ganzer Tumore können durch die Software innerhalb weniger Minuten analysiert werden. Mit diesem Verfahren, das als HER2-FISH-Analyse bezeichnet wird, soll die Ausprägung von für Brust- und Magentumore relevanten Tumormarkern untersucht werden, um so Aufschlüsse über geeignete Therapieformen zu generieren.
bigdata-insider.de

ZITAT

„Ärztinnen und Ärzte müssen sich der Chancen, zugleich aber auch der Grenzen KI-gestützter Diagnosetools bewusst sein.“
Prof. Dr. Tobias Raupach, Direktor des Instituts für Medizindidaktik am Universitätsklinikum Bonn, die Hintergründe des Projekts „KI-Campus – Die Lernplattform für Künstliche Intelligenz“, bei dem angehenden Medizinern der Umgang mit KI beigebracht wird.
labo.de

UNGEKÜNSTELT

Elektrode und KI: Gelähmter beantwortet Fragen per Gedankenströme: Der Mann, der sich selbst öffentlich „Bravo-1“ nennt, konnte nach einem Hirnstamm-Schlaganfall nicht mehr sprechen. Artikulation erfolgte lange Zeit über einen Stift, den er sich in den Mund steckte und mit dem er Buchstaben auf einem Display antippte. Nun konnte er jedoch durch Elektroden im Gehirn und einer künstlichen Intelligenz per Gedankenkraft Fragen formulieren und auf diese Weise zügig auf Fragen antworten. Ermöglicht wurde dies durch Wissenschaftler an der University of California in San Francisco. Sie implantierten Menschen, die noch sprechen konnten, bei Gehirnoperationen Elektroden-Arrays im Sprachzentrum und analysierten die elektrischen Signale, um Differenzen in der Sprache unterscheiden zu können. Zusammen aus diesen Daten und denen von Bravo-1 erstellte ein Deep-Learning-Algorithmus ein Muster, mit welchem Wörter anhand von Gehirnströmen im Kortex unterschieden werden können. Durch eine weitere Funktion konnte die Wahrscheinlichkeit nachfolgender Wörtern errechnet und so kurze Sätze im Voraus erraten werden. Der Propand formulierte währenddessen gedanklich weiter, während die KI die Daten abglich, das Ergebnis ausgab und parallel dazulernte.
trendsderzukunft.de

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