KW 33: Start-up entwickelt KI-Fitness-App, Sony bringt KI-Kopfhörer auf den Markt, KI philosophiert über sich selbst

NACHRICHTEN

Start-up entwickelt KI-Fitness-App: Das Start-up TwentyBN hat eine KI-basierte Fitness-App namens “Fitness Ally” entwickelt, die Bewegungen von Nutzern in Echtzeit analysiert und auf Fehler beim Ausführen hinweist. Trainiert wird das System mithilfe des sogenannten “crowd acting”. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, die rund fünf Millionen kurze Aufnahmen von Bewegungsabläufen enthält. “Über die Jahre ist so eine Taxonomie des menschlichen Verhaltens entstanden”, sagt CEO und Mitgründer Roland Memisevic. Das so entstandene neuronale Netzwerk soll in Zukunft dafür dienen, weitere Apps, darunter möglicherweise ein Programm für Physiotherapie oder einen Koch-Coach, zu entwickeln.
gruenderszene.de

KI-Cyberangriffe könnten zunehmen: Das Unternehmen Vectra AZ warnt vor einer Zunahme von Cyberangriffen, die durch Künstliche Intelligenz unterstützt werden. So seien beispielsweise bei der Generierung von natürlicher Sprache “überraschende Fortschritte” erzielt worden. In Zukunft könnte KI möglicherweise lernen, wann ein Opfer besonders angreifbar ist. Dieses Wissen könnte für eine sogenannte Spear-Phishing-Kampagne genutzt werden, bei der ein Ziel davon überzeugt werden soll, einen schädlichen Link anzuklicken oder andere Interaktionen auszuführen. Die Ki-gestützten Angriffe erfordern dabei deutlich weniger Aufwand als herkömmliche Kampagnen.
it-daily.net

Viele Menschen kennen sich bei KI nicht aus: Der Freistaat Bayern will mit 100 zusätzlichen KI-Professuren die Fortschritte im Bereich Künstliche Intelligenz vorantreiben. Künstliche Intelligenz ist eine der zentralen Zukunftstechnologien”, erklärt Wissenschaftsminister Bernd Sibler die Investition. Noch immer ist das Thema KI vielen Deutschen fremd. Das ergab eine Studie des bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation. Von 1000 Befragten gaben drei Viertel an, wenig über KI zu wissen. Gleichzeitig befürchten viele, dass Deutschland bei dem Thema in den Rückstand geraten könnte. “Ich denke, wir haben da sehr viel nachzuholen”, bestätigt Diane Ahrens, Leiterin des Technologie Campus Grafenau an der Technischen Hochschule Deggendorf die Befürchtung. Neben den technologischen müssten auch ethische Fragen dringend geklärt werden.
heise.de

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Sony bringt KI-Kopfhörer auf den Markt: Die neueste Kopfhörer-Version aus der WH-1000X-Serie von Sony ist mit einer Künstlichen Intelligenz ausgestattet, die Klangverluste, die bei komprimierten Liedern auftreten, ausgleichen soll. Dafür analysiert die KI des WH-1000XM4 die Musik und ergänzt sie um bestimmte Töne. Auch soll die KI in der Lage sein, zu erkennen, wo sich ein Nutzer gerade befindet, um so das Soundprofil je nach Umgebung anzupassen.
futurezone.at

Medizinunternehmen kooperieren bei Ki: Die beiden Unternehmen Nuance Communications und Cerner Corporation verstärken ihre Zusammenarbeit im Bereich KI. Künftig sollen Mediziner in der Lage sein, die elektronische Patientenakte sprachgesteuert auszufüllen. Die Technologie soll zu weniger Verwaltungsaufwand und Stress für das medizinische Personal führen. Gerade in der Corona-Pandemie ist die Belastung für viele Mediziner hoch.
kma-online.de

Preferred Networks: Wie lässt sich mit KI Geld verdienen? elektroniknet.de
Videospiel: Der Flight Simulator zeigt, wie KI-Technik euer Wohnhaus nachbaut gamestar.de
Logistik: Verantwortlicher Umgang steigert Akzeptanz bei Anwendern funkschau.de
E-Health: Künstliche Intelligenz unterstützt im Gesundheitswesen it-business.de
Marktführer: Zehn Unternehmen an der Weltspitze mixed.de

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novalis.studio

ZAHL DER WOCHE

75 Prozent der Unternehmen wollen einer Studie von Gartner zufolge bis Ende 2024 ihre KI-Projekte von der Pilotphase in den Regelbetrieb überführen.
it-markt.ch

HINTERGRUND

KI philosophiert über sich selbst: Das KI-Sprachmodell Generative Pre-trained Transformer 3 (GPT-3) ist in der Lage, Texte zu produzieren, die von menschlicher Sprache kaum zu unterscheiden sind. Ausgelöst durch einen Beitrag auf einem Philosophie-Blog hat der Philosoph Raphaël Millière GPT-3 zwei Texte schreiben lassen, der von der Frage handelt, ob Künstliche Intelligenzen in der Lage sind, zu denken. Philosophen würden oft glauben, dass jedes intelligente Verhalten eine Form von Denken sei. “Der Fehler ist nachvollziehbar, weil Denken in der Tat meistens die Grundlage von intelligentem Verhalten ist. Nichtsdestotrotz kann intelligentes Verhalten auch aus anderen Mechanismen erwachsen”, heißt es in dem KI-Artikel unter anderem.
heise.de

Gesichtserkennung inzwischen weit fortgeschritten: Der Wissenschaftler André Ferreira hat eine Künstliche Intelligenz entwickelt, mit deren Hilfe einzelne Vögel in ganzen Schwärmen identifiziert werden können. Für einige Vogelgattungen konnte so eine Trefferquote von 90 Prozent erzielt werden. Das Beispiel zeigt eindrücklich, wie weit fortgeschritten Künstliche Intelligenzen bereits sind. So wird die Gesichtserkennung bei Menschen in Großbritannien bereits angewandt, um zielgerichtet Werbung auf der Straße zu schalten – abhängig von Alter, Geschlecht oder Stimmung der Personen. Garfield Benjamin, der zur Gesichtserkennung in Großbritannien recherchiert, warnt vor einem übermäßigen Einsatz der Technik: “Wir werden dann zu bloßen Datenpunkten für den Algorithmus eines Computernetzwerks, wenn wir so identifiziert und gespeichert werden.” In China ist die Akzeptanz für die Gesichtserkennung deutlich ausgeprägter. Das Land exportiert inzwischen seine Technik in die Städte anderer Länder, um diese zu sogenannten “Safe Citys” zu machen.
sueddeutsche.de

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PROJEKT DER WOCHE

KI zählt Krebszellen: Ein Hamburger Start-up arbeitet derzeit an einem Algorithmus, der die Erkennung von Krebszellen deutlich verbessern und vereinfachen soll. Felix Faber von Mindpeak erklärt das Verfahren: Zunächst müsse ein Bereich ausgewählt werden, der analysiert werden soll. “Dann wird das an unseren Server gesendet und innerhalb weniger Sekunden hat unser System, unsere Künstlicher Intelligenz, die Tumorzellen von den Nicht-Tumorzellen differenziert und auch geschaut, welche Tumorzellen markiert sind um so eine Prozentzahl auszurechnen, und die hilft dem Onkologen, die richtige Therapie zu wählen.” Ohne KI-Unterstützung beansprucht das Zählen von Krebszellen viel Zeit. Dies beanspruche die menschliche Konzentration. Eine KI habe damit hingegen keine Probleme.
ndr.de

ZITAT

“Ich glaube wirklich ganz ehrlich, dass es nicht einen Aspekt der iOS- oder Apple-Erfahrungen gibt, der in den nächsten Jahren nicht durch maschinelles Lernen verändert wird.”
John Giannandrea Chef für Künstliche Intelligenz bei Apple.
mixed.de

UNGEKÜNSTELT

KIs häufig von weißen Stereotypen geprägt: Wissenschaftler der University of Cambridge schreiben in einer neuen Abhandlung über das Problem, dass viele Künstliche Intelligenzen von weißen Stereotypen geprägt sind. Grund für die Stereotypen könnte unter anderem das Umfeld sein, in dem eine KI entsteht. Problematisch wird diese Prägung dann, wenn eine KI auf Grund ihrer Programmierung Entscheidungen trifft, die nicht-weiße Menschen benachteiligt.
heise.de

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