KW 34: Energiewende: KI soll kritische Metalle schneller finden; Dojo: Tesla baut mit (fast) ganzen Wafern eigene Riesen-KI-Prozessoren; Sensoren, Infrarot und KI: So machen Autos vor Fußgängern automatisch halt

NACHRICHTEN

Energiewende: KI soll kritische Metalle schneller finden: US-amerikanischen Explorationsunternehmen KoBold Metals möchte mit KI der Nachfrage nach Metallen und Mineralien wie Lithium, Kobalt, Graphit und Nickel, die in Batterien für Elektrofahrzeuge und im Stromnetz verwendet werden, nachkommen. Bergbauunternehmen setzen KI zunehmend ein, um parallel Datensätze aus den Bereichen Geologie, Geochemie und Geophysik zu analysieren und den Entdeckungsprozess zu beschleunigen.
heise.de

Dojo: Tesla baut mit (fast) ganzen Wafern eigene Riesen-KI-Prozessoren: Der Autohersteller Tesla entwirft komplett eigene KI-Prozessoren. Sie soll in den nächsten Jahren die zugekaufte Hardware ablösen – allen voran Nvidias GPU-Beschleuniger A100. Das Ziel ist, eine Hardware, die genau das kann, was man braucht, und das sehr gut ohne jeglichen Ballast und Umwege.
heise.de

Sensoren, Infrarot und KI: So machen Autos vor Fußgängern automatisch halt: „Fußgängererkennung mit Notbremsfunktion“ heißt ein System, welches automatisch abbremst, wenn es einen Fußgänger wahrnimmt und der Fahrer nicht rechtzeitig bremst. Das System gibt es mittlerweile bei fast allen Neufahrzeugen. Denn ohne in dieses fallen Neuwagen nach Angaben des ADAC heute im sogenannten Euro-NCAP-Test glatt durch. Um Unfälle bei höherer Geschwindigkeit zu vermeiden, gibt es einen Ausweichassistenten. Erkennt dieser ein Objekt oder eine Person auf der Fahrbahn und befürchtet einen Crash, unterstützt er den Fahrer parallel zur Vollbremsung mit dem richtigen Lenkwinkel dabei, dem Hindernis auszuweichen.
rnd.de

– Anzeige –
Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Wissenschaftler warnen vor Rassismus: KI bestimmt Hautfarbe aus Röntgenbildern: Nachdem Forscher einer künstlichen Intelligenz die Röntgenaufnahmen diverser Patienten zugeführt hatten, war das System in der Lage, die Ethnie der Aufgenommenen zu bestimmen, obwohl keine weiteren Daten, aus denen das hätte geschlossen werden können, mitgeliefert worden waren. Das Forschungsteam selbst konnte nicht erkennen, wieso die KI in der Lage war, die Ethnie zu bestimmen. Das Team möchte dies als Warnung an die Wissenschaft verstanden wissen. Es müsse immer mitgedacht werden, dass selbst-lernende Algorithmen in der Medizin dazu eingesetzt werden könnten, Menschen unterschiedlicher Hautfarbe unterschiedlich zu behandeln.
t3n.de

KI allein ist keine Wunderwaffe: Künstliche Intelligenz ist sehr hilfreich im Kampf gegen Hacker. Ohne menschliches Intelligenz geht es jedoch noch nicht. Eine Kombination aus kontinuierlich lernenden Algorithmen und gut ausgebildeten Experten ermöglicht es, neue Bedrohungen von Hackern und anderen Cyberangriffen fast in Echtzeit zu erkennen und darauf zu reagieren. Und auch wenn KI-Lösungen Informationen in Nanosekunden verarbeiten und wertvolle Vorschläge daraus ableiten können, ist nicht jede Information wirklich relevant. Die Systeme benötigen daher den Input von Analysten, um den Kontext eines Sicherheitsvorfalls zu verstehen.
funkschau.de

Tesla will KI-Kompetenz für humanoiden Roboter nutzen: Tesla will seine für Elektroautos entwickelte Hardware- und Software-Kompetenz nutzen, um einen humanoiden Roboter zu bauen. Elon Musk erklärt, irgendwann im kommenden Jahr werde man wohl einen Prototypen des als Tesla Bot bezeichneten Produkts präsentieren können. Es sei darauf ausgelegt, gefährliche und repetitive Aufgaben zu übernehmen.
teslamag.de

Leipzig: Mega-KI-Rechenleistung made in Sachsen mdr.de
Forschung: Land fördert KI-Forschungsprojekt in der Elektrofertigung zeit.de
EU reguliert KI: Was Versicherungen beachten müssen versicherungsbote.de
Forschung: China verliert führende KI-Köpfe elektronikpraxis.vogel.de
Regeln: Wer sagt, was fair ist? fr.de

– Anzeige –
Sie lesen diesen Newsletter. Gute Entscheidung! Erreichen Sie Ihre Kunden, Wähler und Stakeholder auch mit einem Newsletter. Trotz der neuen Kommunikationsmöglichkeiten über soziale Netzwerke bleibt der Newsletter das effektivste digitale Marketingtool. Es gibt keinen direkteren Zugang für eine Botschaft zu einem Leser. Wir unterstützen Sie dabei, auch gelesen zu werden. Kontaktieren Sie uns:
newsletter@attentionmedia.de

ZAHL DER WOCHE

Ein britisches Forscherteam hatte 415 Tools untersucht, die auf Deep Learning beruhen und im Kampf gegen Covid-19 eingesetzt werden sollten. Ihr Befund lautet ebenfalls: Kein einziges ist für den klinischen Einsatz geeignet.
inside-it.ch

HINTERGRUND

Mit KI Krankheiten früher erkennen und behandeln: Wissenschaftlern der Professur für Optoelektronik an der Technischen Universität Dresden ist es erstmals gelungen, eine bio-kompatible implantierbare KI-Plattform zu entwickeln, die gesunde und krankhafte Muster in biologischen Signalen wie z.B. Herzschlägen in Echtzeit klassifiziert und so auch ohne ärztliche Überwachung krankhafte Veränderungen erkennt. Diagnostische Patientendaten können in Zukunft also mit Hilfe von maschinellem Lernen analysiert werden, sodass Krankheiten anhand von subtilen Veränderungen gefunden werden. So könnten damit beispielsweise Herzrhythmusstörungen oder Komplikationen nach Operationen überwacht und via Smartphone an Ärzte und Patienten gemeldet und schnelle medizinische Hilfe ermöglicht werden.
innovations-report.de

Studie: Jugendliche fühlen sich von einer datengetriebenen Welt überfordert: Eine Studie zeigt, dass viele junge Menschen in Europa nur über rudimentäres Wissen darüber verfügen, wie KI-Anwendungen Daten im Netz sammeln, auswerten und verarbeiten. Emilija Gagrcin mit sechs anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat international untersucht, welche Einstellungen Jugendliche in Europa gegenüber dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) haben. Befragt wurden 3.000 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 30 Jahren in Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Polen und Schweden. 70 Prozent fürchtet, dass ihre Daten im Netz missbraucht und unrechtmäßig zwischen Unternehmen weitergegeben werden könnten. Gleichzeitig sind 40 Prozent der Meinung, dass Nutzerinnen und Nutzer wenig Einfluss darauf haben, was mit ihren Daten im Netz geschieht. „Unsere Befunde unterstreichen, dass junge Menschen die Reichweite moderner Datenerhebungspraktiken unterschätzen“, sagt die Co-Autorin Nadja Schaetz. „Damit fehlt ihnen auch das Wissen, die Folgen und potenziellen Gefahren der Datafizierung richtig einschätzen zu können.“
news4teachers.de

– Anzeige –
IoT: Raumfahrtunternehmen SpaceX kauft IoT-Satelliten-Startup Swarm, Kompatibler Smart-Home-Standard Matter erst 2022 verfügbar iot-ticker.net
Blockchain: Poly Network will Hacker als Chefberater für Sicherheit, Crypto.com richtet für australische Nutzer kostenlosen Service zur Krypto-Steuererklärung ein blockchain-ticker.net
Smartlife: Sonos erringt Etappensieg im Patentstreit mit Google, Kompatibler Smart-Home-Standard Matter erst 2022 verfügbar smartlife-ticker.net
Safety and Security: T-Mobile US ist Opfer einer Cyberattacke geworden, Hacker erbeutet 600 Millionen Dollar in Kryptowährungen – und gibt sie wieder zurück safety-security-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

Mit magnetischen Nano-Scheiben das menschliche Gehirn nachahmen: Beim neuromorphen Computing versuchen Forschende, die dynamische Verarbeitung von Signalen des menschlichen Gehirns nachzustellen. Damit auch in der KI das System der Kommunikation von Neuronen über Synapsen funktioniert, haben Forschende des Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) nun eine alternative Methode entdeckt: Nano-Scheiben zeigen durch schwingende Magnetwirbel ähnliche Aktivitätsmuster Nervenzellen im Gehirn, die miteinander kommunizieren. Die künstlichen Synapsen und Neuronen sind quasi in der Lage, auf mehreren Kanälen zu funken. Die Forschenden sehen großes Potenzial für ein breites Anwendungsspektrum. Magnetwirbel-Technologien werden zum Beispiel in kommerziellen Magnetspeichern und für neue Drahtlostechnologien eingesetzt.
ingenieur.de

ZITAT

„In der Medizin haben KI-Technologien ein großes Potenzial, um die Patientenversorgung zu verbessern.“
BVMed-Digitalexpertin Natalie Gladkov mahnt vor einer Überregulierung im Bereich der Medizin und Gesundheitsversorgung bei KI-Anwendungen
aerztezeitung.de

UNGEKÜNSTELT

Val Kilmer: Krebs nahm ihm die Stimme – KI gibt sie zurück: US-Schauspieler Val Kilmer erkrankte an Kehlkopfkrebs und verlor 2015 nach einer Operation seine natürliche Stimme. Sprechen konnte er nur noch dank eines Hilfsgeräts und mit einer stark verzerrten, elektronisch klingenden Stimme. Ein Assistent von Kilmer nahm Kontakt auf zum 2018 gegründeten britischen Start-up-Unternehmen Sonantic, das sich auf Audio-Deepfakes spezialisiert hat, und fragte eine digitale Stimmrekonstruktion an. Laut Sonantic gehört das KI-Modell Kilmer und ihm stehe es frei, die Stimme im privaten Kontext und für professionelle Produktionen einzusetzen. Trainiert wurde das Modell mit früheren Archivaufnahmen von Kilmers Stimme, die zuvor von Hintergrundgeräuschen gesäubert wurden.
mixed.de

Newsletter anmelden

Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen Newsletter an. Sie erhalten jede Woche den kompakten Digest mit dem wichtigsten Themen zu Künstlicher Intelligenz:

AI-Ticker

Weitere Digibriefings

Unsere Politbriefings