KW 36: Energiewende: KI ist ein wesentlicher Treiber; Bain & Company: Europäische Banken hinken bei KI-Nutzung hinterher; Wie KI die Erstellung von Betreffzeilen revolutioniert

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Energiewende: KI ist ein wesentlicher Treiber: Eine von BloombergNEF und der Deutschen Energie-Agentur (dena) verfasste Studie „Harnessing Artificial Intelligence to Accelerate the Energy Transition“ gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Akzeptanz von KI im Energiesektor, zeigt die wichtigsten Anwendungsfälle von KI in der Energiewende auf und enthält auch praktische Tipps dazu, wie die Energie- und KI-Branche das Potenzial von KI voll ausschöpfen kann. Das Fazit des Berichts lautet, dass KI einen beträchtlichen Beitrag zur globalen Energiewende leisten kann.
it-daily.net

Bain & Company: Europäische Banken hinken bei KI-Nutzung hinterher: Laut einer Analyse von Bain & Company verfügen Europäische Banken, darunter auch namhafte deutsche und schweizerische Anbieter, mittlerweile über eine gewisse Erfahrung beim KI-Einsatz. In der Gruppe der Vorreiter findet sich allerdings mit einem spanischen Institut ein einziger Vertreter aus Europa. Dominierend sind US-Banken, denen Christian Westermann, Expert Partner bei Bain, einen teils mehrjährigen Vorsprung attestiert. Viele europäische Banken agierten noch sehr zögerlich, so der KI-Experte. Dadurch könnte speziell das Firmenkundengeschäft der europäischen Häuser, das im globalen Wettbewerb steht, in Gefahr geraten.
it-finanzmagazin.de

Wie KI die Erstellung von Betreffzeilen revolutioniert: Als Erstes werden mithilfe von GPT-3 neue und originelle Marketingtexte generiert. GPT-3 bezeichnet hier ein sogenanntes Sprachproduktionssystem, entwickelt und herausgebracht von OpenAI. Danach werden die neu generierten Marketingtexte, welche in ganz unterschiedlichen Formen existieren können (z.B Produktbeschreibungen, Google-Anzeigen oder Newsletter-Betreffzeilen), auf die Wahrnehmungen der Kunden getestet und bewertet. Man bekommt tiefe Einblicke in die Emotionen, Assoziationen und Erwartungen der gewünschten Zielgruppe bzw. Leser, die beim Lesen der respektiven Betreffzeile ausgelöst werden. Basierend auf diesen Erkenntnissen gibt die Software eine entsprechende Empfehlung ab und man kann seine Betreffzeilen anpassen und ggf. optimieren, um die besten Erfolge zu erzielen und gleichzeitig seine Markenbotschaft authentisch zu vermitteln.
it-daily.net

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Softbank investiert in Berliner KI-Schmiede Merantix: Der weltgrößte japanische Technikinvestor Softbank will sein Portfolio im Bereich Künstlicher Intelligenz ausbauen – und ist nun in Berlin fündig geworden. Von dem Deal mit Merantix erhoffen sich das Unternehmen vor allem Knowhow. Softband beteiligt sich über seinen Vision Fund II mit einer ungenannten Summe an dem Berliner Company Builder Merantix. Das 2016 gegründete Startup versteht sich selbst als „AI Venture Studio“ und hat sich auf Ausgründungen im Bereich Künstlicher Intelligenz spezialisiert. Das Geld fließt in den hauseigenen Venture Fund, aus dem Seed-Investments für die Projekte finanziert werden.
businessinsider.de

TÜV-Verband will „Ökosystem des Vertrauens“: Der TÜV-Verband hat in einer aktuellen Stellungnahme konkrete Nachbesserungen am EU-Regulierungsentwurf für Künstliche Intelligenz gefordert. Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands sagt dazu: „Die Europäische Kommission leistet mit ihrem Regulierungsvorschlag Pionierarbeit, bleibt aber hinter dem eigenen Anspruch zurück, in Europa ein ‚Ökosystem des Vertrauens‘ für Künstliche Intelligenz zu schaffen“. Der TÜV-Verband fordert insbesondere, dass für alle KI-Anwendungen mit hohem Risiko verpflichtende unabhängige Drittprüfungen vorgesehen werden. Aber auch für andere KI-Anwendungen sollten bestimmte Mindestanforderungen gelten.
it-daily.net

Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung: Vier Thüringer Hochschulen – die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die Technische Universität Ilmenau, die Bauhaus-Universität Weimar und die Ernst-Abbe-Hochschule Jena – waren im gleichnamigen neuen Bund-Länder-Programm erfolgreich und erhalten ab diesem Jahr bis Ende 2025 Förderung für den Ausbau von Studieninhalten zu KI und KI-gestützten Lernumgebungen.
wirtschaftsspiegel-thueringen.com

Studie: In fünf Schritten zum fairen Einsatz von KI it-daily.net
Managed-AI-Services: Wie es bei KI-Projekten keine bösen Überraschungen gibt industry-of-things.de
Tipps: 4 Fragen, die KI-Anwender stellen sollten datacenter-insider.de
Businnes: Geschäftsprozesse digitalisieren mit KI funkschau.de
Schlagwort: Schlagzeile link.de

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NUMBER OF THE WEEK

Die Thematisierung von KI in Geschäftsberichten hat um mehr als 80 Prozent zugenommen.
iwkoeln.de

BACKGROUND

So macht Google aus unscharfen Bildern scharfe Fotos: Mithilfe von maschinellem Lernen haben Forscher des Unternehmens Google ein Modell entwickelt, das ein Bild mit geringer Auflösung in ein detailliertes Bild mit hoher Auflösung umwandelt. Die Aufgaben des Modells können von der Wiederherstellung alter Familienporträts bis hin zur Verbesserung medizinischer Bildsysteme reichen. Das System wird auf einen Bildverfälschungsprozess trainiert, bei dem einem hochauflösenden Bild nach und nach Rauschen hinzugefügt wird, bis nur noch reines Rauschen übrig bleibt. So lernt die KI, diesen Prozess umzukehren. Beginnend mit reinem Rauschen wird das Rauschen schrittweise entfernt, um am Ende in Bild mit hoher Auflösung zu erhalten. SR3, so heißt das Modell, ist in der Lage, Gesichter und natürliche Bilder Schritt für Schritt zu verbessern.
t3n.de

Facebooks Video-KI verwechselt Schwarze mit Affen: Facebooks KI-Fehler trat bei einem Video der britischen Nachrichtenseite „The Daily Mail“ auf. In dem Video sind schwarze Menschen bei Auseinandersetzungen mit weißen Zivilisten und Polizeibeamten zu sehen. Affen oder Primaten kommen in dem Video nicht vor. Nach Ablauf des Videos fragte Facebooks KI-System Zuschauer:innen, ob sie „weiterhin Videos über Primaten sehen möchten“. Veröffentlicht wurde das Video der Nachrichtenseite bereits am 27. Juni 2020. Ob dieser oder ein ähnlicher Fehler noch bei anderen Videos auftrat, ist derzeit nicht bekannt. Es ist aber nicht das erste Mal, dass automatisierte KI-Analysen zu krass rassistischen Resultaten führen. Bekannt ist unter anderem der Fall, bei dem Googles automatische Verschlagwortung in der Photos-App Bildern von schwarzen Menschen das Schlagwort „Gorilla“ zuwies. Facebook spricht von einem „inakzeptablen Fehler“ und entschuldigt sich bei „bei allen, die diese beleidigenden Empfehlungen gesehen haben könnten“.
mixed.de

PROJECT OF THE WEEK

Neue Bild-KI zeigt das Potenzial riesiger KI-Modelle: Üblicherweise werden KI-Systeme so trainiert, dass durch Beispielbilder das System ein ähnliches Bild erkennen kann. Das KI-System StyleGAN-NADA generiert nun aber dank OpenAIs CLIP Bilder per Textanweisung. Aber anders als StyleCLIP können StyleGAN-NADA-Netze Bilder und Stile ohne Zusatztraining außerhalb ihrer Domäne generieren: Statt von „Tiger“ zu „Löwe“ können Künstliche Menschen in fotorealistische Porträts sich in Werwölfe verwandeln. Hunde mit dem Gesicht von Nicolas Cage, obwohl das Hunde-Modell hat noch nie Nicolas Cage gesehen hat. Denn OpenAI trainierte das KI-Modell mit großen Bild- und Textmengen aus dem Internet: Nicolas Cage, Bären oder Werwölfe – diese visuellen Motive waren in CLIPs-Datentraining enthalten und sind mit ihren jeweiligen sprachlichen Begriffen verknüpft. Damit kann NADA arbeiten und die Bilder umformen.
mixed.de

QUOTE

„Die Wirtschaft braucht hochqualifizierte Experten und Fachkräfte für künstliche Intelligenz. Ohne sie wird diese Technologie niemals ihren Eingang in Produktion, Logistik oder Marketing finden.“
Sepp Hochreiter, österreichischer KI-Experte von der Johannes-Keppler-Universität Linz, im brutkasten-Talk mit anderen Experten über die Versäumnisse Österreichs bei der Integration und Wissenschaft von KI in dem Land.
trendingtopics.at

AT LAST

KI verpasst Spielehelden »echte« Gesichter: Künstliche Intelligenz vermenschlicht Bilder beliebter Spiel- und Filmfiguren. Die Ergebnisse rangieren von beeindruckend bis erschreckend. Die verwendete KI-Technik heißt StyleCLIP, beruht auf einem OpenAI-Model und manipuliert Bilder mithilfe von Text. Was dabei rauskommt, wenn man die Künstliche Intelligenz mit Charakteren aus Street Fighter füttert, hat ein Twitter-Nutzer ausprobiert und veröffentlicht. Am besten fallen die Ergebnisse aus, wenn Antlitze klar zu erkennen und unverdeckt sind. Kommen Mützen, Schleier oder anderweitig verdeckte Gesichtsteile vor, versucht die KI schon mal, aus einem Hut eine Frisur oder aus einer Mund-Nasen-Maske einen Bart zu machen.
gamestar.de

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