KW 45: Enquete-Kommission legt Abschlussbericht über Künstliche Intelligenz vor, KI in der Werbung, KI für die Mitarbeiterbefragung

NACHRICHTEN

Enquete-Kommission legt Abschlussbericht über Künstliche Intelligenz vor: Die Enquete Kommission des Bundestages hat die Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz (KI) für Gesellschaft, Staat und Wirtschaft in Deutschland ausgewertet. Nach knapp über zweijähriger Arbeit hat sie nun eine Bestandsaufnahme mit Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Viele Empfehlungen liefen auf ein Interessensausgleich hinaus. “Für uns waren in der Abwägung von Chancen und Risiken vor allem auch wichtig, die Chancen dieser Technologie zu sehen, und eben nicht nur die Risiken,” erklärte Unions-Obfrau Ronja Kemmer.
deutschlandfunk.de

Forbes stellt zweiten Teil der “nächsten Generation der künstlichen Intelligenz” vor: Das Wirtschaftsmagazine Forbes hat den zweiten Teil seiner Reihe “nächste Generation der Künstlichen Intelligenz” vorgestellt. Darin heißt es, dass neben der Datenschutzverbesserung durch Edge AI, die generative KI ein schnell wachsendes neues Feld sei, das sich auf den Aufbau einer KI konzentriert, die eigene neuartige Inhalte liefere. Zudem sei System-2 der effektivste und kompakteste Ansatz, um Fortschritte in der KI zu erzielen.
forbes.com

KI in der Werbung: Der Einsatz Künstlicher Intelligenz verändert die Werbung und durchzieht fast die gesamte Marketingwelt. KI ermöglicht es die Zielgruppen und die werblichen Umfelder genau zu analysieren und Werbung mit Emotionen zu verknüpfen. Digitalexpertin Christina Voigt hat hierfür ein System entwickelt, dass das Kaufinteresse eines Nutzers einschätzen und mit Preisen versehen kann. Hierbei wird die Neigung des Kunden zu einem Produkt mit Medienkanäle wie Facebook, Google oder die Webseiten von klassischen Medien verglichen.
handelsblatt.com

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KI für die Mitarbeiterbefragung: Die Mitarbeiterbefragung ist ein aufwendiges Handwerk, da die Umfrage meist von Hand ausgewertet werden müssen. Solche Feedbackbögen können Multiple-Choice-Fragen, Skalen und Kommentarfelder beinhalten. Bis dies ausgewertet ist, können Monate vergehen und die Stimmung im Betrieb weiter kippen. KI-basierte Befragungen hingegen können Muster schneller erkennen und Abhilfe bei regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen schaffen. Durch die Generierung der Daten kann das System mit jeder weiteren Information dazulernen und Unternehmen auf direkte Probleme schneller eingehen und reagieren.
wuv.de

Alleskönner? KI überall einsatzbar? faz.net
KI löst mathematisches Kernproblem zum Verständnis der Welt technologyreview.com
Krankenhausmanagement: Potenziale künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen kma-online.de
Alltagsgespräche: KI erkennt Sprache besser als Menschen forschung-und-wissen.de
KI zur Diagnose: KI kann Nierenversagen besser als erfahrener Arzt vorhersagen aerzteblatt.de

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HINTERGRUND

EU plant den Einsatz Künstlicher Intelligenz zu regulieren: Wegen der wirtschaftlichen Bedeutung dürften Lernende Algorithmen und Maschinen große Bereiche der Wirtschaft umformen und Wohlstand schaffen. Daher ist ein Rechtsrahmen, der verbindliche Regeln für die Entwicklung und Nutzung der neuen Zukunftstechnologie vorschreibt, besonders wichtig. Im kommenden Jahr will die EU-Kommission einen Gesetzesentwurf vorlegen. Die deutsche Wirtschaft ist allerdings gegen eine Regulierung, da diese zu einer Algorithmen-Regulierung werden und Innovation aus Europa verhindern könnte, erklärte der Wirtschaftsrat der CDU. Die Ansätze würden sich fast ausschließlich auf die Risiken fokussieren und die Chancen dieser Schlüsseltechnologie zu stark ausblenden.
welt.de

Bereiche, in denen der deutsche Staat KI verwendet: Der Bericht “Automating Society 2020” von AlgorithmWatch und der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass KI-Systeme in Deutschland vor allem bei Sicherheitsbehörden Anklang gefunden haben. So wenden Ermittler des Bundeskriminalamtes (BKA) KI bei der Gefahrenbewertung bei Islamisten an. Mehrere Bundesländer setzen es zudem für die Prognose von Einbrechen ein, für die Auswertung von kinderpornographischem Material, als auch für die Suizid-Prävention im Gefängnis. So kontrolliert ein Überwachungssystem in Nordrhein-Westfalen die Zellen eines Insassen auf verdächtige Gegenstände wie Schlingen oder Feuerzeuge und warnt im Zweifelsfall die diensthabenden Aufseher. Auch das Auswärtigen Amt setzt ein KI-basierte Systeme ein, um internationale Krisenherde zu prognostizieren. Das System wertet politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Daten und Trends verschiedener Länder und Weltregionen aus und erleichtert durch die Aufbereitung der Daten den Mitarbeitern die Arbeit.
br.de

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PROJEKT DER WOCHE

„Künstliche Intelligenz im Verkehrssystem Ingolstadt“ (KIVI) will mittels künstlicher Intelligenz den Verkehr steuern: Das Ziel des Forschungsprojekts “Künstliche Intelligenz im Verkehrssystem Ingolstadt” (KIVI) ist den Verkehrsfluss zu optimieren und die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur zu steigern und die Verkehrssicherheit für alle Teilnehmer zu erhöhen. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz werden Datenquellen von Autos, ÖPNV-Fahrzeugen, Fahrradfahrern und lokal erfasster Sensordaten von Fußgängern vereint und ausgewertet. So sollen bspw. Ampelsteuerung an das lokal aktuelle Verkehrsaufkommen angepasst und in Echtzeit umgesetzt werden. An dem Projekt arbeiten die Technische Universität München, die Technische Hochschule Ingolstadt, die Artificial Intelligence Network Ingolstadt gGmbH, das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, die GEVAS Software GmbH, TTS und die Volkswagen car.SW Org zusammen.
augsburger-allgemeine.de

ZITAT

“Einer der KI-Pioniere gestand einmal unter Kollegen, dass der Begriff ‘ Artifical Intelligence’  gut klang, um an Forschungsgelder zu gelangen. Fakt ist aber, dass eine KI nicht intelligent und auch nicht auf den Weg dahin ist, irgendwann einmal intelligent zu sein. Daher wäre der Begriff ‘Komplexe Computeranwendungen’ wohl der passendere gewesen.”
Prof. Dr. Thilo Stadelmann von der ZHAW School of Engineering im Gespräch über “Eine Künstliche Intelligenz ist nicht intelligent” – Wie lernen Maschinen?
technik-und-wissen.ch

UNGEKÜNSTELT

KI-Kamera verwechselt Glatze des Schiedsrichters mit Ball: Bei einem Fußballspiel in Schottland hat eine autonome Kamera immer wieder den Ball aus dem Blick verloren. Die Glatze des Linienrichters brachte den Algorithmus offenbar durcheinander, die Bilder für die Liveübertragung andauernd vom Ball zum Schiedsrichter schwenkte – zum Frust der Zuschauer und des Moderators.
heise.de

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