KW 6: Porsche rüstet seinen Car Configurator mit KI aus, Acht Bücher über künstliche Intelligenz zum Nachlesen, Xiaomi arbeitet an Smart Glasses

NACHRICHTEN

Porsche rüstet seinen Car Configurator mit KI aus: Porsche stattet seinen Car Configurator mit einer neuen Beratungsfunktion aus, die auf künstliche Intelligenz setzt und Kund*innen speziell zugeschnittene Vorschläge für die Konfiguration ihrer Fahrzeuge macht. Tool basiert auf mehreren Millionen Datenpunkten aus dem Car Configurator und wurde mit mehr als 270 Machine-Learning-Modellen trainiert. Die neuronalen Netze nutzen Algorithmen, um Muster in den Daten zu finden – und das alles in einem Bruchteil einer Sekunde.
automotiveworld.com

Xiaomi arbeitet an Smart Glasses: Anscheinend arbeitet auch der chinesische Smartphone Hersteller Xiaomi an eigenen Smart Glases. Das Geht aus einem nun aufgetauchten Patent hervor. In diesem ist die Rede von verschiedenen Health-Funktionen wie beispielsweise Licht- und Schallwellensignale, welche beispielsweise zur Linderung von Depressionen, Ängsten oder auch Augenermüdung eingesetzt werden könnten. Weitere Informationen zu Form oder Umfang der Smart Glases gibt bislang nicht. Doch angesichts der Tatsache, dass auch Branchenprimus Apple an entsprechenden smarten Brillen arbeitet, darf zumindest mit Spannung in die Zukunft geschaut werden.
smarthomeassistent.de

Acht Bücher über künstliche Intelligenz zum Nachlesen: TechRepublic hat eine Bücherliste über künstliche Intelligenz erstellt, die eine Reihe von Themen abdeckt. Darunter AI Ethics von Mark Coeckelbergh, der über die wichtigsten ethischen Probleme diskutiert, die KI aufwirft und dabei auf einige konkrete Fragen eingeht. Weiterhin die Auswirkung von KI auf den Arbeitsmarkt oder und wie Unternehmen KI nutzen können, um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.
techrepublic.com

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Home-Office und Arbeitsrecht während der Pandemie – Kraft des Faktischen schlägt rechtliche Vorgaben? Was lange Zeit unmöglich schien, ist durch die Pandemie nun millionenfache Selbstverständlichkeit geworden: Arbeiten im Home-Office. Doch auch wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich überwiegend an die neuen Begebenheiten gewöhnt haben, bleiben eine Vielzahl rechtlicher Fragen offen: Können Arbeitnehmer zum Arbeiten von Zuhause gezwungen werden? Wer muss für Arbeitsmittel und Gesundheitsschutz aufkommen? Und welche Vorgaben gibt es beim Datenschutz im Home-Office? Deutschlands führende Steuerberatungsgruppe ETL klärt über diese und weitere Fragen auf.
youtube.com

„Audeo“ bringt künstlicher Intelligenz das Klavierspielen bei: Ein Team der University of Washington hat ein System „Audeo“ entwickelt, das Musik nur mit visuellen Hinweisen von jemandem, der Klavier spielt, erzeugen kann. Audeo verwendet eine Reihe von Schritten, um zu dekodieren, was im Video passiert und es dann in Musik zu übersetzen. Das Programm erkennt im ersten Schritt welche Tasten in jedem Videobild gedrückt wurden, um so ein Diagramm zu erstellen. Anschließend wird das Diagramm übersetzen, das ein Musiksynthesizer als den Klang eines Klaviers erkennen würde. Dieser zweite Schritt bereinigt die Daten und fügt weitere Informationen hinzu, z. B. wie stark und wie lange jede Taste gedrückt wurde. Die Forscher trainierten und testeten das System anhand von YouTube-Videos des Pianisten Paul Barton. Die Forscher testeten die von Audeo erstellte Musik mit Musikerkennungs-Apps wie SoundHound. Dabei wurden die von Audeo gespielten Stücke in etwa 86 % der Fälle richtig erkannt.
techxplore.com

Deutschland auf Platz vier des Bloomberg-Innovationsindex: Deutschland ist nur noch auf dem vierten Platz im Innovationsranking des Wirtschaftsnachrichtendiensts Bloomberg. Vergangenes Jahr war die Bundesrepublik noch Spitzenreiter. Grund für das Downgrade: Deutschlands Forschungs- und Innovationskapazitäten seien im Automobilsektor gebündelt, wodurch sich Probleme in diesem Bereich sehr schnell auf die Innovationskraft des ganzen Landes auswirkten. Außerdem fehlte es Deutschland an Fachkräften und einer klaren Zukunftstechnologie-Strategie.
t3n.de

Studie: Wie Zensur die künstliche Intelligenz beeinflussen kann wired.com
Berlin: Fraunhofer HHI erhält neue KI-Abteilung, um neuronale Netzwerke effizienter zu machen tagesspiegel.de
Forschung: Neue KI-Werkzeuge für die Krebsdiagnose geneticliteracyproject.org
Bingo & KI: Das wandelnde Verhältnis zwischen KI und Unterhalten analyticsinsight.net
Gesellschaft: Mit KI zum Kitaplatz zeit.de

KI für den Weinkeller: der KI-Sommelier im Regalschrank manager-magazin.de

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novalis.studio

ZAHL DER WOCHE

Jeder vierte Entscheider in Unternehmen hält KI für überbewertet.
bigdata-insider.de

HINTERGRUND

Möglichkeiten, wie künstliche Intelligenz (KI) das Kundenerlebnis verbessern kann: KI-Tools können nicht nur das Kundenerlebnis verbessern, sondern auch für Profit sorgen. CIOs und ihre IT-Teams spielen in zunehmendem Maße eine entscheidende Rolle für die Kontinuität zwischen Marketing, Vertrieb und Kundenservice des Unternehmens. Omnichannel-Marketing ist ein Begriff, den kein IT-Leiter ignorieren sollte. Das Omnichannel-Marketing ist dynamisch und hält jeden Kanal mit jeder Kundeninteraktion auf dem neuesten Stand. Da es fast unmöglich ist die ganzheitliche Geschichte jedes einzelnen Kunden zu verstehen, ist der Einsatz von KI der Schlüssel. Er ermöglicht Muster zu finden und Vorhersagen, die über eine riesige Menge an Datenpunkten getroffen werden. KI kann Unternehmen nicht nur dabei helfen, einen besseren Kundenservice zu bieten, sondern sie kann auch in das nächste Kauferlebnis einfließen und das Umsatzwachstum fördern. Der Schlüssel liegt darin, diese Möglichkeiten zur Verbesserung der Kundenerfahrung als eine positive Wechselwirkung von Service, Einblick und Umsatz zu betrachten.
enterprisersproject.com

KI und Bias: Künstliche Intelligenz hat sich exponentiell entwickelt, vom autonomen Fahren bis zur Sprachautomatisierung im Haushalt. KI wird daher auch wesentlicher Bestandteil unseres Lebens werden und sich dem Niveau von superintelligenten Computern nähern, die die menschlichen analytischen Fähigkeiten übertreffen, erklärt Fobres-Autor Steve Nouri. Doch Algorithmen sind voreingenommen. Sie kann verschiedene Formen annehmen, wie z. B. geschlechtsspezifische Voreingenommenheit, Rassenvorurteile und Altersdiskriminierung. Die entscheidende Frage, die man sich stellen muss, lautet daher: Was ist die Ursache für die Einführung von Voreingenommenheit in KI-Systemen, und wie kann sie verhindert werden? Denn KI-Systeme lernen Entscheidungen auf der Grundlage von Trainingsdaten zu treffen, die wiederum verzerrte menschliche Entscheidungen oder historische gar soziale Ungerechtigkeiten darstellen. Das Datenungleichgewicht spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Doch neben den Algorithmen und Daten sind auch die Forscher und Ingenieure, die diese Systeme entwickeln, für die KI-Verzerrung verantwortlich. Je homogener das (Ingenieur-)Team ist, desto wahrscheinlicher sei es, dass ein bestimmter Vorhersage-Fehler auftrete, bestätigte auch eine Studie der Columbia University. Dies kann nicht nur zu einem Mangel an Empathie für die Menschen führen, die mit Problemen der Diskriminierung konfrontiert sind, sondern auch zu einer unbewussten Einführung von Voreingenommenheit in diesen algorithmisch versierten KI-Systemen.
forbes.com

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Safety-Security-Ticker – Mit unserem Newsletter versorgen wir Sie mit den neuesten Infos zu Themen aus dem Embedded Umfeld. safety-security-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

Soziale Ungerechtigkeit in der Smart City vermeiden: Ein von der Volkswagenstiftung gefördertes, auf vier Jahre ausgelegtes Projekt widmet sich nun soziale und ethischen Fragen von KI-gestützten Smart-City-Konzepten. Eigentlich sollen diese nachhaltig sein, dabei neuen Wirtschaftsmodellen den Weg ebnen und so die Lebensqualität nachhaltig steigern. Doch es könnte auch sein, dass solche Modelle Nachteile für die soziale Gerechtigkeit bergen. Die Initiative „Künstliche Intelligenz – Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen“, ein von der Volkswagenstiftung geförderter Zusammenschluss von Forschenden der Universität Mannheim in Zusammenarbeit, der Hochschule für Medien in Stuttgart und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) soll sich künftig mit diesen Fragen beschäftigen und gemeinsam in praktischen Anwendungsfällen den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf das urbane Leben in der Metropolregion Rhein-Neckar nachgehen.
kommune21.de

ZITAT

„Wir müssen verhindern, dass es zu einer Verzerrung, einem Bias, bei den Algorithmen kommt.“
beonte der sozialistische portugiesische EU-Abgeordnete Maria-Manuel Leitão-Marques, Mitglied im Sonderausschuss zu Künstlicher Intelligenz im digitalen Zeitalter, im Rahmen einer Videoschalte der Nonprofit-Organisation Center for Data Innovation.
aerztezeitung.de

UNGEKÜNSTELT

Flitterwochen-Fotos in mehreren KI-Trainingsdatensätzen gefunden: Das Projekt Exposing.ai will den Missbrauch von Flickr-Fotos für Gesichtserkennung enthüllen. Flickr-Nutzer können beispielweise prüfen, ob ihre Fotos als Trainingsdatensätze betroffen sind. Der kanadische Dokumentarfilmer Brett Gaylor fand dabei heraus, dass seine vor 15 Jahren auf die Plattform hochgeladenen Flittwerwochen-Fotos verwendet wurden. Grundsätzlich stehe er dem freie Fluss von Informationen im Internet meist positiv gegenüber, müsse aber nun auch mit den negativen Konsequenzen leben, erklärte dieser.
golem.de

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